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Modern Dance in Germany and the United States: Crosscurrents and Influences
Erstmals veröffentlicht 1995. In Modern Dance in Germany and the United States: Crosscurrents and Influences erörtert Isa Partsch-Bergsohn das Phänomen der Modetanzbewegung zwischen 1902 und 1986 in einem internationalen Kontext und konzentriert sich dabei auf ihre Anfänge in Europa und ihre Philosophie, wie sie von den Pionieren Dalcroze, Laban, Wigman und Jooss formuliert wurde.
Die Autorin zeichnet die Auswirkungen des Dritten Reichs auf diese Künstler nach und zeigt den Einfluss dieser wichtigen Choreographen auf die sich entwickelnde amerikanische Modetanzbewegung in den Nachkriegsjahren, wobei sie sich besonders auf Kurt Jooss und sein Tanztheater konzentriert. Als Amerika in den sechziger Jahren die Führung in der Innovation des modernen Tanzes übernahm, überwältigten Künstler wie Martha Graham, Jose Limon, Paul Taylor, Alvin Ailey und Alwin Nikolais das europäische Publikum.
In der Folge belebten die Künstler des Neuen Deutschen Tanztheaters die deutschen Theatertraditionen neu, indem sie neue Inhalte mit einigen der amerikanischen zeitgenössischen Tanztechniken vermischten. Obwohl die Geschichte des modernen Tanzes in diesen beiden Ländern eng miteinander verbunden ist, beschreibt der Autor, wie jedes Land seinen eigenen einzigartigen und unverwechselbaren Stil bewahrt hat.