Bewertung:

Das Buch erzählt eine fesselnde und spannende Geschichte, die sich um die Reise einer Familie von England in die USA Mitte des 18. Jahrhunderts dreht, mit detaillierter historischer Prosa und fesselnden Charakteren.
Vorteile:Der Schreibstil ist witzig und präzise und macht die Figuren sympathisch und die Geschichte fesselnd. Das Buch bietet einen interessanten Einblick in eine bedeutende Zeit der Einwanderung nach Amerika und fesselt den Leser mit seiner abenteuerlichen Handlung und dem unerwarteten Ende.
Nachteile:Manche werden das Buch kurz finden und sich möglicherweise mehr Tiefe in der Erzählung wünschen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Molly and the Spatterdasher: An Immigration Odyssey and Disaster at Sea A Novel Inspired by Family Lore
Ein Roman, der auf einer Familienüberlieferung beruht.
Der Roman spielt Mitte des 18. Jahrhunderts und ist eine packende Geschichte über Verzweiflung, Katastrophen und Entschlossenheit.
Wir schreiben das Jahr 1844 in Swansea, einer schmutzigen Industriestadt in Südwales, die von Kupferhütten dominiert wird. John Gibson, mittellos und verzweifelt, ist gerade achtzehn geworden, betrunken und einem Rekrutierer ausgeliefert, der ihn für zwanzig Jahre in der britischen Armee verpflichtet. Nüchtern, verkatert und verängstigt flieht er über den Bristolkanal nach Tiverton in Devonshire, England, wo er seinen Namen in Taylor ändert und als Lehrling zum Cordwainer, einem Schuhmacher, eingestellt wird. Er verliebt sich in Molly Lake, die hübsche, kluge und temperamentvolle siebzehnjährige Tochter seines Chefs.
Das junge Paar heiratet und gründet eine Familie. Doch das Leben ist brutal hart, und sie schmieden Pläne, nach Amerika auszuwandern. John reist voraus, um Arbeit zu finden, und schickt Geld, damit Molly und die Kinder ihm folgen können. Doch mitten im Atlantik wird ihr Schiff von einer tödlichen Krankheit heimgesucht und von einem wütenden Sturm auseinander gerissen. Ein vorbeifahrender Dampfer sieht das brennende Wrack und beobachtet mit Schrecken, wie es im Meer versinkt. Sie melden, dass alle verloren sind.
Die Geschichte basiert auf Familienüberlieferungen, die in einem Brief einer geliebten Tante vor vierzig Jahren niedergeschrieben wurden, also Jahre vor der Erfindung des Internets und von Suchmaschinen für die Ahnenforschung. Was sie schrieb, basierte auf dem, was sie im Laufe der Jahre gehört hatte, mit vielen Vermutungen und Ungewissheiten - mehr Mythologie als Geschichte. Aber die Geschichte, die sie erzählte, war fesselnd - sie zeichnete die ungewisse Herkunft von John William Gibson Taylor und Mary Lake nach, ihre Romanze und Ehe, die schrecklichen Herausforderungen, denen sie im verarmten viktorianischen England ausgesetzt waren, und ihre verzweifelte und gefährliche Flucht nach Amerika.