
Monsters and the poetic imagination in The Faerie Queene: Most ugly shapes, and horrible aspects
Edmund Spensers The Faerie Queene (1590; 1596) ist ein epischer Roman, in dem es von Drachen, fantastischen Tieren, Riesen, grotesken Mensch-Tier-Kombinationen, monströsen Menschen und anderen Kreaturen wimmelt.
Diese Monographie ist die erste umfassende Darstellung von Spensers Monstern und ihrer Beziehung zur poetischen Vorstellungskraft in der Renaissance. Sie bietet dem Leser eine ausführliche Erörterung der Rolle, die monströse Wesen in Spensers epischen Romanen spielen, und ihrer Beziehung zu den Vorstellungen der Renaissance von Imagination und poetischer Schöpfung.
Dieses Buch bietet zunächst eine taxonomische Bestandsaufnahme der monströsen Wesen in The Faerie Queene, die sie nach systematischen und anatomischen Parametern analysiert. Anschließend werden Monster und monströse Wesen als Zeichen gelesen, die mit dem frühneuzeitlichen Diskurs über den autonomen Dichter interagieren, der durch seine transformative Vorstellungskraft eine sekundäre Natur erschafft und Monster als Chiffren entwirft, die vom Leser interpretiert werden müssen.