
Moral Emotions and Human Interdependence in Character Education: Beyond the One-Dimensional Self
Moralische Emotionen und menschliche Interdependenz in der Charaktererziehung stellt die gegenwärtigen Mainstream-Ansätze zur Charaktererziehung in Frage, die auf Individualismus, „essentiellen Tugenden“ und allgemeinen „Charakterfähigkeiten“ beruhen.
Dieses Buch fasst Perspektiven aus der Phänomenologie, der Psychologie, der Kultursoziologie und der Politikwissenschaft in einem einzigartigen theoretischen Rahmen zusammen, um aufzuzeigen, wie Ideen aus der positiven Psychologie, der emotionalen Intelligenz und den aristotelischen Tugenden Eingang in den Unterricht gefunden haben. Das idealisierte, selbständige, belastbare, atomisierte Individuum, das den Kern der aktuellen Charaktererziehung bildet, wird als eindimensional abgelehnt.
Stattdessen plädiert dieses Buch für eine alternative, komplexere Pädagogik der Interdependenz, die das Wohlbefinden der Schüler fördert, indem sie sie mit dem Leben anderer verbindet. Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für Akademiker, Forscher, Postgraduierte und Lehrer, die sich für Persönlichkeitserziehung und soziales und emotionales Lernen interessieren.