Bewertung:

Die Kritiken zu „Mord an der letzten Grenze“ zeigen ein gemischtes Echo auf Charlotte Brodys Geschichte, die 1919 in Alaska spielt. Der Roman kombiniert einen gemütlichen Krimi mit historischen Themen wie dem Wahlrecht und der persönlichen Neuerfindung. Während viele Leser das fesselnde Setting und das Potenzial der Charaktere zu schätzen wussten, bemängelten einige die moderne Sprache, die Vorhersehbarkeit und die romantischen Elemente, die den zentralen Krimi überschatten. Trotz der Kritikpunkte besteht bei den Lesern der allgemeine Wunsch, die Reihe fortzusetzen.
Vorteile:⬤ Fesselndes historisches Setting im Alaska der Nachkriegszeit.
⬤ Eine starke und sympathische Protagonistin, Charlotte Brody, die Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit verkörpert.
⬤ Vielfältige Nebenfiguren und lebendige Interaktionen zwischen ihnen.
⬤ Die Themen der persönlichen Neuerfindung und der feministischen Ideale kommen bei den Lesern gut an.
⬤ Beschreibender Schreibstil, der den Schauplatz und die Atmosphäre zum Leben erweckt.
⬤ Das Mystery-Element hält die Handlung in Schwung, mit einigen unterhaltsamen Wendungen.
⬤ Moderne Sprache und Anachronismen, die das historische Ambiente beeinträchtigen.
⬤ Vorhersehbarkeit des Plots, was zu einer offensichtlichen Auflösung und einem Mangel an Spannung führt.
⬤ Die romantische Nebenhandlung entwickelt sich zu schnell und überschattet das Haupträtsel.
⬤ Einigen Charakteren fehlt es an Tiefe und Komplexität.
⬤ Einige Leser bemängelten die Behandlung von Themen, die nicht authentisch für die damalige Zeit waren.
(basierend auf 48 Leserbewertungen)
Murder on the Last Frontier
Viele sind der Meinung, dass das Alaska-Territorium kein Ort für eine Frau ist, die auf sich allein gestellt ist.
Aber Charlotte Brody, Suffragette und Journalistin, hat sich ihre Lebensentscheidungen nie von der öffentlichen Meinung diktieren lassen. Sie ist in die Grenzstadt Cordova gekommen, wo ihr Bruder Michael als Arzt praktiziert, und zwar aus demselben Grund, aus dem viele nach Alaska kommen - um neu anzufangen.
Cordova wird allmählich zivilisiert, aber die Stadt ist immer noch rauer, als Charlotte es sich vorgestellt hat. Und als eine örtliche Prostituierte - eine der arbeitenden Mädchen, die ihr Bruder behandelt hat - brutal ermordet aufgefunden wird, erfährt Charlotte aus erster Hand, wie rau das Grenzland sein kann. Obwohl die Stadt den Mord an einer Prostituierten nicht für untersuchungswürdig hält, motiviert Charlottes feministische Überzeugung sie dazu, Gerechtigkeit für die Frau zu suchen.
Und da ist noch etwas anderes - die Frau verbarg ein Geheimnis, das Charlotte an ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit erinnert. Auf der Suche nach Antworten gerät Charlotte bald selbst in Lebensgefahr, denn ein kaltblütiger Killer will verhindern, dass dunkle Geheimnisse ans Tageslicht kommen...