Bewertung:

In den Rezensionen wird ein Buch hervorgehoben, das eine zutiefst bewegende und tragische Schilderung des Lebens von Frauen in Afghanistan bietet, wobei der Schwerpunkt auf den erschütternden Erfahrungen eines jungen Mädchens namens Bilqis liegt. Während der Schreibstil für seine Intensität und emotionale Tiefe gelobt wird, merken viele Leser an, dass der Inhalt außergewöhnlich gewalttätig und traurig ist, was es zu einer schwierigen Lektüre macht.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und emotional starke Erzählung
⬤ bietet wichtige Einblicke in die harte Realität, mit der Frauen in Afghanistan konfrontiert sind
⬤ die Leser fühlten eine starke Verbindung zur Protagonistin Bilqis
⬤ viele fanden es eine fesselnde und zum Nachdenken anregende Lektüre.
⬤ Die Geschichte ist extrem gewalttätig und traurig, was überwältigend sein kann
⬤ einige fanden das Buch aufgrund seines grafischen Inhalts schwer zu lesen
⬤ einige Leser erwähnten einen Mangel an Intrigen oder Tiefe in bestimmten Teilen
⬤ es könnte zu schwer für diejenigen sein, die nach leichterer historischer Fiktion suchen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
About the Author Freidoune Sahebjam ist Journalist. Er wurde 1979 vom Teheraner Regime zum Tode verurteilt und lebt heute in Frankreich, wo er für mehrere europäische Zeitschriften arbeitet.
Er ist der Autor von La Femme lapidée (Die gesteinigte Frau), Je n'ai plus de larmes pour pleurer (Ich habe keine Tränen mehr, um zu weinen) und Le Vieux de la montagne (Der Alte vom Berg). Product Description Bilqis ist zwölf Jahre alt. Sie ist Afghanin und lebt mit ihrer Mutter und ihren fünf Geschwistern.
Eines Tages im Jahr 1989 wird sie von sowjetischen Soldaten vergewaltigt.
Daraufhin beginnt ein langer Abstieg in die Hölle: Von ihrer Mutter verstoßen, lebt Bilqis im Stall, bevor sie an Nachbarn verkauft wird. Ein Jahrzehnt lang ist sie Mädchen für alles, wird geschlagen, beleidigt, vergewaltigt ...
bevor sie in einem Bordell in Herat landet. Von Banditen entführt, wird Bilqis zur Favoritin eines Kriegsherrn, der sie martert, bis sie ihn ersticht und flieht. Eine ihrer Gefährtinnen sagte zu ihr: „Wer seinen Ruf verliert, ist nur noch eine Tote unter den Lebenden“.
Heute hat die junge Frau Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt. Sie baut sich langsam wieder auf. Ein einzigartiges Dokument über die Lage der Frauen in Afghanistan und in Ländern, die von Kriegen, Fundamentalismus und Obskurantismus verwüstet werden.