
Motivation and the Primacy of Perception: Merleau-Ponty's Phenomenology of Knowledge
Merleau-Pontys phänomenologischer Begriff der Motivation stellt eine überzeugende Alternative zu den empiristischen und rationalistischen Annahmen dar, die der modernen Erkenntnistheorie zugrunde liegen.
Peter Antich argumentiert, dass Wissen letztlich in der Wahrnehmungserfahrung begründet ist. Er interpretiert und verteidigt Merleau-Pontys Denken über Motivation als Schlüssel zur Etablierung einer neuen Form der erkenntnistheoretischen Fundierung.
Indem er die klassische Dichotomie zwischen Vernunft und natürlicher Kausalität, Rechtfertigung und Erklärung aufhebt, zeigt Antich, wie dieser epistemische Grund Merleau-Ponty in die Lage versetzt, eine radikal neue Darstellung des Wissens und seiner Beziehung zur Wahrnehmung anzubieten. Auf diese Weise zeigt Antich, wie und warum Merleau-Ponty für die heutigen Erkenntnistheoretiker eine unverzichtbare Quelle bleibt.