
Motorsport and Fascism: Living Dangerously
Dieses Buch ist die erste englischsprachige Studie über den Motorsport und den italienischen Faschismus. Es argumentiert, dass zwischen dem Motorsport und dem Faschismus eine Synergie bestand, die es bei anderen Sportarten nicht gab.
Der Motorsport war in der Lage, die beiden dominierenden und oft gegensätzlichen kulturellen Wurzeln des Faschismus, den Futurismus von F. T. Marinetti und die mit Gabriele D'Annunzio verbundene Dekadenz, zusammenzubringen.
Das Buch zeichnet diese kulturelle Konvergenz anhand einer aktuellen Studie des Motorsports in den 1920er und 1930er Jahren nach und stellt sie in den Kontext der Geschichte des Sports unter Mussolinis Regime. Die Kapitel behandeln die zentrale Bedeutung von Geschwindigkeit und Tod in der faschistischen Kultur, den Versuch, Rom in eine Motorsport-Hauptstadt zu verwandeln, die architektonische und ideologische Funktion der Autodrome von Monza und Tripolis sowie zwei Kapitel über die Bedeutung der Mille Miglia, eines genuin faschistischen Artefakts, das zu einem der legendärsten Autorennen aller Zeiten wurde.