
Die Gedichte in MOUTHFULS OF SPACE bieten eine dissoziative Reise durch das Leben eines einst obdachlosen, genesenden Drogenabhängigen und Opfers von Missbrauch in der Kindheit. In seiner ersten Solo-Sammlung erzählt Tom Prime mit hypnotischer, surrealer Stimme von seinem Übergang von der Straße zur niederen Arbeit in der Fabrik.
Auch hier gibt es Schönheit und beißende, bittere Komik: Ein sprite-ähnliches Wesen stellt sich vor, dass seine Halluzinationen eine parallele Dimension sind, die mit seiner gelebten Realität auf der Straße verwoben ist, wo unbeschreibliche Kreaturen mit Hyänen, die als Immobilienmakler verkleidet sind, und denjenigen, die bei der Skelettparade mitlaufen, koexistieren. MOUTHFULS OF SPACE erforscht Traumata und das entmenschlichende Unternehmen der Fabrikarbeit mit Sensibilität, aber auch mit erstickender Verzweiflung.
Dennoch findet Prime Trost im Mutterschatten der Bäume, dem alten Licht der vibrierenden Sterne. Poesie.