Bewertung:

Das Buch „Mozarts Schwester“ schildert das Leben von Nannerl Mozart, der älteren Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, und beleuchtet ihr unterdrücktes musikalisches Talent und die Opfer, die sie für den Erfolg ihres Bruders in einer von Männern dominierten Gesellschaft brachte. Während viele Leser die emotionale Tiefe und die persönliche Erzählweise schätzten, kritisierten einige die historische Genauigkeit und die Darstellung des Charakters von Nannerl.
Vorteile:Der Schreibstil ist fesselnd und persönlich und gibt einen lebendigen Einblick in die Welt des 18. Jahrhunderts und in die Kämpfe der Frauen. Jahrhunderts und die Kämpfe der Frauen. Die Leser fanden die Geschichte anregend und emotional bewegend, vor allem die Bindung zwischen Nannerl und Wolfgang. Vielen gefielen der historische Kontext und der Fokus auf weniger bekannte Aspekte der Dynamik der Familie Mozart.
Nachteile:In einigen Rezensionen wurden Bedenken wegen historischer Ungenauigkeiten geäußert und die Tiefe der Recherche in Frage gestellt. Nannerls Charakterisierung erhielt gemischte Reaktionen; einige fanden sie übermäßig dramatisch und unsympathisch. Die Kritiker wiesen auch auf eine anachronistische Sprache und eine allzu moderne feministische Perspektive hin, die für das historische Umfeld unpassend schien.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Mozart's Sister
Das faszinierende Leben von Wolfgangs älterer Schwester Nannerl - deren Talent dem ihres Bruders in nichts nachstand
Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, die von ihrer Familie liebevoll Nannerl genannt wurde, konnte schon als Kind mit einer überirdischen Begabung Klavier spielen. Im zarten Alter von fi
Ve, gab sie ihr erstes
ersten öffentlichen Auftritt und verblüffte die versammelten Damen und Herren mit der wunderschönen Musik, die sie schuf.
Doch es war ihr Bruder Wolfgang, der die Träume ihres Vaters vom Ruhm weitertrug. Als die Geschwister heranwuchsen, wurde Nannerls erstaunliches Talent beiseite geschoben. Statt an der Seite ihres Bruders in den großen Städten der Welt zu spielen, war sie gezwungen, ihre Auftritte aufzugeben und eine Klavierlehrerin in der Provinz zu werden, um Wolfgangs Karriere zu unterstützen. Nannerl hätte sich vielleicht mit diesem Leben im Schatten ihres Bruders abgefunden, wäre da nicht ein potenzieller Verehrer aufgetaucht, der ihre Leidenschaft für das Leben, die Liebe und die Musik neu entfachte - und der das empfindliche Gleichgewicht, das die Familie Mozart in Harmonie hielt, zu stören drohte.