Bewertung:

Die Rezensionen heben hervor, dass „Mr. America: Die tragische Geschichte einer Ikone des Bodybuildings“ von John D. Fair eine detaillierte Untersuchung der Geschichte des Bodybuildings ist, die sich insbesondere auf den AAU Mr. America-Wettbewerb und die beteiligten Schlüsselfiguren konzentriert. Die Leser loben die gründliche Recherche und die fesselnde Erzählweise, wobei sie vor allem die Einblicke in das persönliche Leben der Bodybuilder und die Entwicklung des Sports zu schätzen wissen. Einige finden jedoch, dass sich das Buch zu sehr wiederholt, und sind der Meinung, dass es prägnanter hätte sein können. Ein roter Faden in den Rezensionen ist die Leidenschaft des Autors für Bodybuilding und die bedeutende soziale Dynamik, die den Sport umgibt.
Vorteile:⬤ Sehr detailliert und gut recherchiert
⬤ gibt tiefe Einblicke in die Geschichte und Charaktere des Bodybuildings
⬤ fesselnd erzählt
⬤ bietet eine kritische Perspektive auf die Entwicklung des Sports und die gesellschaftliche Wahrnehmung
⬤ Leser fühlen sich nach der Lektüre gebildet und informiert.
⬤ Einige finden das Buch repetitiv und übermäßig lang
⬤ bestimmte Abschnitte sind nicht für alle Leser interessant
⬤ es fehlen visuelle Inhalte wie Bilder
⬤ einige Kritikpunkte zum Wandel des Bodybuildings und zum Einfluss von Drogen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Mr. America: The Tragic History of a Bodybuilding Icon
Die meiste Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts war der "Mr. America" der Inbegriff der muskulösen Männlichkeit.
Von den bescheidenen Anfängen im Jahr 1939 in einem kleinen Fitnessstudio in Schenectady, New York, entwickelte sich der Mr. America Contest in den folgenden dreißig Jahren zum weltweit wichtigsten Bodybuilding-Event. Auf der Grundlage der altgriechischen Tugenden Gesundheit, Fitness, Schönheit und Athletik wurden einige der besten Exemplare der amerikanischen Männlichkeit präsentiert.
Durch die Befragung von fast einhundert wichtigen Persönlichkeiten der Sportbewegung (darunter fünfundzwanzig Mr.
Americas) und die Einbeziehung umfangreicher gedruckter und handschriftlicher Quellen hat John D. Fair die maßgebliche Studie über dieses ikonische Phänomen geschaffen.
Mr. America zeigt auf, auf welche Weise der Wettbewerb ein Modell für funktionale und fitte Männlichkeit darstellte, und schildert den Weg des Ereignisses zum Idealismus und seinen langsamen Abstieg in die Vergessenheit. Die 1960er Jahre markierten einen turbulenten Wandel in der amerikanischen Gesellschaft - von der Bürgerrechtsbewegung über den Aufstieg des Feminismus bis hin zur zunehmenden Akzeptanz von Homosexualität - und auch Mr.
America veränderte sich. Fair erforscht den Einfluss anderer Körperwettbewerbe wie des Mr. Universe, des Mr.
Olympia und des Miss America Pageant und konzentriert sich dabei auf Kommerzialisierung, Größenwahn und Drogen, die die ursprüngliche Absicht des Wettbewerbs untergraben haben. Mr.
America ist eine fesselnde Darstellung der glorreichen Tage des amerikanischen Muskelpakets, zugänglich und fesselnd.