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Mrs. Dalloway (1925) ist ein Roman von Virginia Woolf.
Nach zwei Kurzgeschichten, "Mrs. Dalloway in Bond Street" und "The Prime Minister", ist Mrs. Dalloway ein bewegendes Porträt eines Tages im Leben einer Frau, ihrer Gedanken und Wahrnehmungen und des Einflusses des Krieges auf die menschliche Psyche.
Mrs.
Dalloway gilt als eines von Woolfs wichtigsten Werken und wird oft als einer der größten englischsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts angesehen.
Nach dem Ersten Weltkrieg führen zwei Londonerinnen ein sehr unterschiedliches Leben. Jeder von ihnen ist auf seine Weise von der Gewalt betroffen - Clarissa Dalloway, die mit ihrem aristokratischen Leben nicht mehr zurechtkommt und darum kämpft, ihre idyllische Vergangenheit mit der konfliktreichen Gegenwart in Einklang zu bringen; Septimus Warren Smith, ein verwundeter Veteran, der sich auf den Straßen der englischen Hauptstadt durchschlagen muss. Den ganzen Tag über, während Mrs.
Dalloway sich und ihr Haus für eine Party am Abend vorbereitet, denkt sie über ihre Jugend auf dem Lande nach und fantasiert darüber, ihren Mann Richard zu verlassen. Am anderen Ende der Stadt lebt Septimus mit seiner entfremdeten italienischen Frau Lucrezia in einem Park. Er erleidet einen Nervenzusammenbruch, wird von starken Halluzinationen heimgesucht und schließlich in eine nahe gelegene psychiatrische Klinik eingeliefert.
Der gebildete und kampferprobte Septimus wurde von der Gesellschaft, für deren Schutz er gekämpft hat, im Stich gelassen - genau die Gesellschaft, die sich an diesem Abend in Mrs. Dalloways opulentem Haus versammelt.
Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Virginia Woolfs Mrs. Dalloway ein klassisches Werk der englischen Literatur, das für moderne Leser neu interpretiert wurde.