Bewertung:

In den Rezensionen wird „Mrs. Hudson und der Wilde Westen“ als reizvolle Fortsetzung der Serie gelobt, die zeigt, wie gut es dem Autor gelingt, die Integrität der ursprünglichen Sherlock-Holmes-Figuren zu bewahren und sie gleichzeitig mit Humor und kluger Schreibe zu ergänzen. Die Geschichte ist gut strukturiert, mit fesselnden Krimielementen und unterhaltsamer Charakterdynamik. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der sich entwickelnden Rollen der Charaktere und der Richtung, in die sich die Serie entwickelt.
Vorteile:Fesselnder Schreibstil, getreue Charakterisierung von Holmes und Watson, cleverer Humor, gut strukturierter Krimi, unterhaltsame Charaktere, zufriedenstellender Abschluss.
Nachteile:Mögliche Bedenken über die sich verändernde Dynamik der Charakterrollen und die Zukunft der Serie.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Mrs. Hudson and The Wild West
Als das Pferd von Buffalo Bill Cody gestohlen wird, reist der Star der weltbesten Wildwest-Show in die Baker Street, um den Star der weltbesten Detektivagentur zu konsultieren. Wie viele andere vor ihm, hält Colonel Cody Sherlock Holmes für diesen Star.
Der weise Mann aus der Baker Street 221B, der auch die Vermieterin des Hauses ist, nimmt die Sache in die Hand und findet sowohl das gestohlene Tier als auch die beiden Kinder, die mit dem Pferd eine Spritztour im Stil von 1903 gemacht haben. Als ihr Vater Wochen später ermordet wird, befürchten die Kinder, dass man ihnen wegen ihres Streits mit ihm die Schuld geben wird. Sie laufen davon, um sich der Wildwest-Show anzuschließen, was Colonel Cody dazu veranlasst, der Baker Street einen Gegenbesuch abzustatten - diesmal mit den beiden Kindern im Schlepptau - und Holmes bei der Suche nach dem Mörder zu helfen.
Mrs. Hudson übernimmt natürlich wieder einmal das Kommando, ohne dass ihr Beitrag gewürdigt wird, und hält wieder einmal die Fiktion der Führungsrolle von Sherlock Holmes aufrecht, die in der von Männern dominierten Welt des viktorianischen Englands unerlässlich ist. Während Mrs.
Hudson und ihre Kollegen daran arbeiten, den Mörder zu finden, müssen sie gegen eine indianerfeindliche Bigotterie ankämpfen, die die Ehe von Mrs. Hudsons Freunden aus der Wildwest-Show und Mrs. Hudsons eigenes Leben in Gefahr bringt.
Mit Hilfe ihrer beiden jungen Pferdediebe, die inzwischen glücklich rehabilitiert sind, kann Mrs. Hudson vielleicht doch noch den Weg zu einem gerechten und lohnenden Ausgang finden.