Bewertung:

Das Buch von Dave Hannigan bietet einen ausführlichen Einblick in Muhammad Alis Leben nach dem Boxen und beleuchtet seinen Einfluss auf die Menschheit und seine Rolle als globaler Botschafter für den Frieden. Obwohl das Buch viele berührende Geschichten und Einblicke bietet, werden einige wichtige Ereignisse beschönigt, was zu einem Gefühl der Unausgewogenheit in der Erzählung führt.
Vorteile:⬤ Exzellenter Schreibstil von Dave Hannigan
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ emotionale und inspirierende Darstellung von Muhammad Ali
⬤ gut recherchierte Jahre nach dem Boxen
⬤ weckt eine Reihe von Emotionen beim Leser.
⬤ Wichtige Ereignisse in Alis späterem Leben werden übersehen
⬤ übermäßiges Zitieren von Zeugen und Sportjournalisten führt zu Wiederholungen
⬤ starker Fokus auf Alis Niedergang lenkt von anderen wichtigen Momenten und Geschichten ab.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Muhammad Ali - Fifteen Rounds in the Wilderness
Zwischen der Niederlage gegen Trevor Berbick im Dezember 1981 und der Entzündung des olympischen Feuers in Atlanta im Juli 1996 verbrachte Muhammad Ali die 15 turbulentesten Jahre seines Lebens damit, auf der Suche nach einem höheren Ziel die Welt zu bereisen.
Je nach Tag konnte der Champion im Ruhestand ein Diplomat sein, der versuchte, Geiseln im Nahen Osten zu befreien, ein Verkäufer, der Kekse und Parfüm in ganz Amerika anpries, oder ein Amateurzauberer, der auf Gefängnishöfen, in Schulhallen und bei Valentino-Modenschauen seine Kunststücke vorführte.
Dieser kaleidoskopische Bericht über die skurrilsten Episoden seines epischen Lebens zeigt, wie Ali den Islam predigt, Chaos anrichtet und das Leben von Peking bis Birmingham, von Detroit bis Damaskus, von Khartum bis zum Khyber-Pass berührt - manchmal zum Schreien komisch, oft erschütternd.
In der einen Minute hängt er mit Donald Trump ab, in der nächsten mit Nelson Mandela, und selbst als sein eigener Körper und Geist gegen das beginnende Parkinson-Syndrom ankämpften, finden sich hier viele bisher unerzählte Geschichten darüber, wie „The Greatest“ Staatsmänner und Fremde, Päpste und Arme gleichermaßen behandelte.