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Multiculturalism in Art Museums Today
Multikulturalismus in Kunstmuseen heute richtet sich an Museumspädagogen und versucht, Theorien der Museums- und der multikulturellen Bildung miteinander zu verbinden. Es zeigt auf, wie die Verbindung dieser Theorien zu gerechteren Bildungspraktiken führt, und leitet Museumspädagogen an, gegen falsche Repräsentation, Exklusivität, Zugänglichkeit und Bildungsungleichheit vorzugehen.
Dieser zeitgenössische Text ist richtungsweisend. Es ermutigt Museumspädagogen, den kritischen theoretischen Rahmen der multikulturellen Bildung in ihrer täglichen Arbeit zu berücksichtigen, um Mängel im Kernbereich der Museumspädagogik zu beleuchten und zu bekämpfen: -Museumspädagogen als Akteure des Wandels -Einbeziehung versus Ausgrenzung -Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen -Responsive Pädagogik Dieses Buch nimmt eine weit gefasste Definition des Multikulturalismus an, die nicht nur Rasse und ethnische Zugehörigkeit als Anliegen nennt, sondern auch Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion, Fähigkeiten, Alter und Klasse. Während sie sich auf diese verschiedenen Facetten der Identität konzentrieren, zeigen die Autoren, wie Museen soziale Systeme sind, die umfassende, vielfältige Bildungserfahrungen nicht nur durch Ausstellungen, sondern auch durch andere Bildungsaktivitäten anbieten sollten.
Die Autoren stützen sich dabei auf ihre eigenen Forschungen und praktischen Erfahrungen, die beispielhaft zeigen, wie Museen auf diese Identitätsbereiche aufmerksam waren und sein können. Multikulturalität in Kunstmuseen heute ist hoffnungsvoll und inspirierend, da es die positiven und effektiven Praktiken aufzeigt und lobt, die einige Museumspädagogen in ihrem Bemühen um Integration eingeführt haben.
Museumspädagogen stehen täglich an vorderster Front im Kontakt mit der Öffentlichkeit. Daher können diese Pädagogen die wahre Vorhut des Wandels sein, indem sie kritisches multikulturelles Verhalten und Praktiken vorleben.