
Muriel Spark, Existentialism and the Art of Death
(Kontextualisiert Muriel Sparks Schriften in der Tradition des christlichen Existentialismus und dessen Beharren auf dem "Sein zum Tod hin")
Dieses Buch geht davon aus, dass der christliche Existentialismus und insbesondere das Werk von S. E. Kierkegaard dazu beigetragen haben, Sparks religiöses Engagement und ihre künstlerischen Innovationen zu prägen. Aufgrund der Bedeutung, die der atheistische Existentialismus von Jean-Paul Sartre nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte, wird oft vergessen, dass der Existentialismus ursprünglich eine christliche Philosophie war, die von Kierkegaard-Anhängern wie Karl Jaspers und Gabriel Marcel geprägt wurde.
Craig spürt in Sparks Schriften sowohl den Einfluss von Kierkegaard als auch Sparks Widerstand gegen Sartres Vereinnahmung des Existenzialismus für eine atheistische Agenda auf. Kierkegaards Analyse der Natur des "Ästhetischen" als falsche Existenzweise, die durch das Ethische und dann durch das Religiöse transzendiert werden muss, bietet eine grundlegende Struktur für Sparks satirische Analysen der Versäumnisse der modernen Welt.
Hauptmerkmale
⬤ Bietet detaillierte Analysen eines großen Teils von Sparks Romanen.
⬤ Erläutert die Philosophien von Kierkegaard und Sartre für Leser ohne philosophisches Fachwissen.
⬤ Lektüre der wichtigsten Werke von Spark, wie The Ballad of Peckham Rye, The Prime of Miss Jean Brodie, Hothouse by the East River, Symposium, The Only Problem.
⬤ Analysiert die Art und Weise, in der Spark ihre Handlungen in den großen historischen Konflikten und sozialen Veränderungen des zwanzigsten Jahrhunderts ansiedelt.