Musik als Theologie: Was Musik über das Wort zu sagen hat

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Musik als Theologie: Was Musik über das Wort zu sagen hat (Louise Heaney Maeve)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch erforscht das theologische Potenzial der Musik und argumentiert für ihre bedeutende Rolle in der Kirche. Es befasst sich eingehend mit Konzepten wie Bedeutung, Hermeneutik, Semiotik und Erkenntnistheorie in der Musik und betont, dass Musik eine kommunikative und theologische Funktion hat und nicht nur eine Metapher ist. Obwohl das Buch gut argumentiert und fesselnd ist, könnte der Titel den Leser in Bezug auf den Umfang seiner Aussagen in die Irre führen.

Vorteile:

Ausgezeichnete Erforschung des theologischen Potenzials der Musik, insbesondere in Bezug auf die Menschwerdung
beschäftigt sich nachdenklich mit komplexen Konzepten
starke Argumentation
wertvolle Einsichten für Musiker
ermutigt zu einem tieferen Verständnis der Bedeutung der Musik.

Nachteile:

Der Titel könnte eine umfassendere Argumentation implizieren als dargestellt
zielt in erster Linie auf ein akademisches Publikum ab, was pastorale oder laienhafte Leser möglicherweise nicht anspricht
einige Leser könnten den Inhalt dicht und herausfordernd finden.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Music as Theology: What Music Has to Say about the Word

Inhalt des Buches:

Synopsis: "Das Gespräch zwischen Musik und Theologie, das in den letzten Jahren zu lange geschlafen hat, nimmt endlich Fahrt auf. Und das zu Recht. Es wird immer Theologen geben, die die Musik als eine eher periphere Angelegenheit betrachten, zu trivial, um den ernsthaften Gelehrten zu beunruhigen, und in jedem Fall fast unmöglich, sich mit ihr zu befassen, weil sie notorisch resistent gegen Worte und Konzepte ist. Aber immer mehr entdecken wieder, was viele unserer Vorfahren schon vor Jahrhunderten erkannten: dass die Verwandtschaft zwischen diesem allgegenwärtigen Merkmal des menschlichen Lebens und der Suche nach einer christlichen "Intelligenz des Glaubens" eng und unauslöschlich ist. Maeve Heaneys ehrgeiziges, breit gefächertes und energiegeladenes Buch treibt das Gespräch noch weiter voran. Ihr Ansatz ist unapologetisch theologisch und gründet auf den Leidenschaften und Anliegen der etablierten Lehrtheologie. Und doch beharrt sie darauf, dass der Musik der ihr gebührende Platz in der Ökologie der Theologie eingeräumt werden muss.

Obwohl sie davon überzeugt ist, dass die Musik nicht in Konkurrenz zur sprachlichen oder begrifflichen Artikulation treten sollte, geschweige denn die "traditionellen" Formen der theologischen Sprache und des Denkens verschlingen sollte, ist sie ebenso davon überzeugt, dass die Musik ein irreduzibles Mittel ist, um mit der Welt ins Reine zu kommen, ein einzigartiges Vehikel der Welterschließung, und als solches eine besondere Form des "Verstehens" hervorbringen kann: "Es gibt Dinge, die Gott vielleicht nur durch die Musik sagt". Wenn das so ist, obliegt es dem Theologen, zuzuhören." --Jeremy Begbie, aus dem Vorwort Empfehlungen: "In einer gewagten und inspirierenden Studie über Theologie als ästhetische Disziplin untersucht Heaney die Rolle der Musik bei der ästhetischen Bekehrung der Menschen zu ihrer realen, leiblichen Gegenwart. Da der christliche Glaube lehrt, dass Gott sich in wirklicher, leiblicher Gegenwart geoffenbart hat und offenbart, und da unsere Rezeption seiner wirklichen Gegenwart unsere wirkliche Gegenwart verlangt, folgt daraus, dass Musik uns für Gottes Offenbarung empfänglich machen kann." --Willem Marie Speelman, Universität Tilburg "Heaney bietet uns ein mutig interdisziplinäres Buch darüber, wie Musik den religiösen Glauben vermitteln kann. Sie bringt ihre eigenen Gaben als Komponistin, Interpretin und Theologin zusammen, um einen fruchtbaren Dialog zwischen Musiktheorie, theologischer Ästhetik und einer Praxis der religiösen Kommunikation zu schaffen.

Die Leser werden viele anregende Seiten finden, die von persönlichen Zeugnissen bis zu akademischen Einsichten reichen." --Michael Paul Gallagher, Gregorianische Universität "Man kann sich kaum ein Buch vorstellen, das sich mehr für die Erforschung und Feier der theologischen Gaben der Musik einsetzt, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Heaney vermittelt einen wunderbaren Sinn für Musik als lebendiges Medium, das auf vielen Ebenen theologische Bedeutung hat und in der Lage ist, in das verwandelte, verkörperte christliche Leben einzutreten und es zu fördern. In dieser facettenreichen Studie schöpft sie aus einer beeindruckenden (manchmal fast überwältigenden) Fülle von Quellen, von der Musikethnologie bis zur theologischen Ästhetik, insbesondere, aber nicht ausschließlich, der katholischen." --Frank Burch Brown, University of Chicago Divinity School Biografie der Autorin: Maeve Louise Heaney, Missionarin der Bruderschaft Verbum Dei, hat an der Päpstlichen Universität Gregoriana gelehrt und ist 2011-2012 Banaan Fellow der Santa Clara University, Kalifornien. Sie forscht und lehrt auf den Gebieten der Fundamentaltheologie, Musik und Spiritualität.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781610974509
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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Beschreibung: "Das Gespräch zwischen Musik und Theologie, das in den letzten Jahren zu lange geschlafen hat, nimmt endlich Fahrt...
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