Bewertung:

Das Buch 'Music at German Courts, 1715 - 1760' bietet eine detaillierte Studie über barocke Musikaktivitäten, die sich insbesondere auf Künstler wie J. S. Bach an deutschen Höfen konzentriert. Es füllt effektiv eine Lücke in der englischsprachigen Literatur zu diesem Thema und dient als wichtige Quelle für Forscher.
Vorteile:Gut geschrieben, sehr detailliert, füllt eine Lücke in der englischen Barockmusikforschung, dient als grundlegende Ressource für Forscher.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung in der Rezension.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Music at German Courts, 1715-1760: Changing Artistic Priorities
Wie sah das Musikleben an deutschen Höfen im achtzehnten Jahrhundert wirklich aus? Waren die musikalischen Ensembles so vielfältig wie die kaleidoskopische politische Landschaft des Heiligen Römischen Reiches? Anhand einer Reihe von Einzelfallstudien führender Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien untersucht dieses Buch die Realität des Musiklebens an fünfzehn deutschen Höfen unterschiedlicher Größe (von Königreichen bis zu Fürstentümern), Konfession und geografischer Lage.
Bedeutende Veränderungen in den künstlerischen Prioritäten der einzelnen Höfe werden anhand einer Reihe von „Momentaufnahmen“ - gewissermaßen „Kernproben“-Jahren - dargestellt, die sowohl individuelle als auch gemeinsame Muster der Entwicklung und des Niedergangs aufzeigen. Aus der Fülle des in diesem Band untersuchten Primärquellenmaterials ergibt sich ein detailliertes Bild des Musizierens im Alltag der einzelnen Höfe, mit einer Reihe von Musikdirektoren, Instrumentalisten und Sängern sowie zahlreichen Hilfskräften aus ganz Europa.
Musik an deutschen Höfen dient dazu, die außerordentliche Vielfalt der deutschen Hofmusikeinrichtungen des 18. Jahrhunderts zu veranschaulichen, ohne dabei die Gemeinsamkeiten dieser Kapellen aus den Augen zu verlieren.