Bewertung:

Das Buch enthält eine Reihe interessanter Interviews, die William Duckworth mit einflussreichen Persönlichkeiten der amerikanischen Musik geführt hat. Die Gespräche erkunden verschiedene Themen rund um Kreativität, Bildung und künstlerische Prozesse und bieten sowohl Tiefgang als auch Humor. Einigen Interviews mangelt es jedoch an Spannung, und nicht alle Interviewpartner lassen sich auf Duckworths Fragen ein.
Vorteile:Faszinierende Interviews, die sich mit amerikanischer Kreativität befassen, natürlicher und einnehmender Interviewstil von Duckworth, beträchtliche Tiefe in den Gesprächen, eine Vielzahl bemerkenswerter Komponisten, die behandelt werden, unterhaltsam und informativ, ideal für Neulinge in der experimentellen Musik.
Nachteile:Einige Interviews können langweilig sein oder es fehlt ihnen an Tiefe, Duckworth verpasst manchmal Gelegenheiten, interessante Themen zu erforschen, bestimmte Gespräche fühlen sich starr oder begrenzt an, und nicht alle Interviewpartner zeigen Abenteuergeist.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Talking Music: Conversations with John Cage, Philip Glass, Laurie Anderson, and 5 Generations of American Experimental Composers
Talking Music besteht aus ausführlichen Originalgesprächen mit siebzehn amerikanischen experimentellen Komponisten und Musikern - darunter Milton Babbitt, Pauline Oliveros, Steve Reich, Meredith Monk und John Zorn -, von denen viele nur selten Interviews gewähren.
Die Autorin entlockt ihnen gekonnt offene Dialoge, die technische Erkundungen, Fragen zu Methode, Stil und Einfluss, ihr persönliches Leben und ihren Schaffensdrang sowie ihre ästhetischen Ziele und künstlerischen Erklärungen umfassen. So erinnert sich John Cage an den Wendepunkt in seiner Karriere, Ben Johnston kritisiert die Opern seines Lehrers Harry Partch, La Monte Young führt seine kreative Disziplin auf eine maurische Kindheit zurück und vieles mehr.
Das Ergebnis sind aufschlussreiche Gespräche mit einigen der radikalsten musikalischen Innovatoren Amerikas.