
Music and Visual Culture in Renaissance Italy
Die Kapitel dieses Bandes untersuchen die Beziehung zwischen Musik und Kunst in Italien während des gesamten 16. Jahrhunderts, einer Epoche, in der das Musizieren sowohl ein Thema der italienischen Malerei als auch eine zentrale Metapher in Abhandlungen über die Künste war.
Jahrhundert zeigen sich Veränderungen in der Darstellung von Musik in der bildenden Kunst, in der Konzeptualisierung von Musik in Ethik und Poetik und in der Praxis der musikalischen Harmonie. Dieses Buch versammelt Beiträge aus der Musikwissenschaft und der Kunstgeschichte, um die Entwicklung dieser Veränderungen und die Verbindungen zwischen ihnen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis des täglichen Lebens zu untersuchen. In sechzehn Kapiteln verbinden die Autoren ikonografische Analysen mit einem breiteren Spektrum von Ansätzen, untersuchen den Diskurs über die Künste und stützen sich dabei sowohl auf die soziale Kunstgeschichte als auch auf den material turn in den Renaissance-Studien.
Sie befassen sich nicht nur mit Gemälden und Skulpturen, sondern auch mit einer breiten Palette von visuellen Medien und Haushaltsgegenständen, von Instrumenten bis zu Geschirr, um einen reichen, vielfältigen und manchmal turbulenten Austausch zwischen musikalischen und visuellen Künsten und Ideen aufzuzeigen. Dieses Buch bereichert unser Verständnis der subtilen Überschneidungen zwischen visuellen, materiellen und musikalischen Künsten während der langen Renaissance und bietet neue Erkenntnisse für Musik-, Kunst- und Kulturgeschichtswissenschaftler.