Bewertung:

Das Buch von Larson stellt eine Mischung aus Literaturübersichten und persönlichen Theorien über Kognition und Wahrnehmung in der Musik dar, aber viele Leser finden, dass es an Originalität und praktischen Einsichten mangelt.
Vorteile:Das Buch bietet interessante Ideen und eine umfassende Literaturübersicht über Kognition und Wahrnehmung in der Musik, zusammen mit Larsons einzigartiger Perspektive auf musikalische Kräfte.
Nachteile:Der Inhalt mag unoriginell erscheinen und stark auf persönlichen Meinungen beruhen, was es Skeptikern schwer macht, sich mit den Ideen zu identifizieren. Darüber hinaus gibt es Beschwerden über die schlechte Produktionsqualität, bei der sich Seiten aus dem Einband lösen, und einige Leser mögen die Art und Weise, wie das Thema präsentiert wird, einfach nicht.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Musical Forces: Motion, Metaphor, and Meaning in Music
Steve Larson stützte sich auf seine 20-jährige Forschung in den Bereichen Musiktheorie, kognitive Linguistik, experimentelle Psychologie und künstliche Intelligenz - sowie auf seine Fähigkeiten als Jazzpianist - um zu zeigen, wie die Erfahrung physischer Bewegung die musikalische Erfahrung prägen kann.
Indem er die Rolle von Analogie, Metapher, Gruppierung, Muster, Hierarchie und Emergenz bei der Erklärung musikalischer Bedeutung verdeutlicht, erklärt Larson, wie Hörer tonale Musik durch die Analogien von physikalischer Schwerkraft, Magnetismus und Trägheit hören. Seine Theorie der melodischen Erwartung geht bei der Vorhersage vollständiger melodischer Muster über frühere Theorien hinaus.
Larson zeigte auf elegante Weise, wie Rhythmus und Metrum aus denselben musikalischen Kräften entstehen und durch diese eine Bedeutung erhalten.