Bewertung:

Das Buch wird für seine eingehende Untersuchung der Rolle und des Beitrags farbiger Frauen im US-amerikanischen Islam hoch gelobt, die nuancierte Analysen und fesselnde Erzählungen enthält. Es gilt als unverzichtbar für Studenten, Wissenschaftler und alle, die sich für die Überschneidungen von Ethnie, Geschlecht und Religion in Amerika interessieren.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und zugänglich, so dass es sich sowohl für ein akademisches als auch für ein allgemeines Publikum eignet. Es beleuchtet effektiv die übersehene Geschichte der farbigen muslimischen Frauen in den USA und bietet aufschlussreiche Analysen. Es wird in Bildungseinrichtungen sehr geschätzt, da sich die Schüler aktiv mit dem Inhalt auseinandersetzen.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine wesentlichen Nachteile festgestellt. Die Rückmeldungen sind überwältigend positiv, ohne dass Mängel oder Kritikpunkte erwähnt werden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Being Muslim: A Cultural History of Women of Color in American Islam
2018 Outstanding Academic Title, verliehen vom Choice Magazine
Eine Untersuchung der muslimischen Weiblichkeit in den USA des 20. und 21. Jahrhunderts, die die gelebte Erfahrung von Frauen of Color in den Mittelpunkt stellt
Für Sylvia Chan-Malik wird muslimische Weiblichkeit durch alltägliche und verkörperte Akte des Widerstands konstruiert, die sie als affektiven Aufstand bezeichnet. In der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Anti-Schwarz-Seins, des US-Imperialismus und der Frauenrechte im 20. und 21. Jahrhundert untersucht Being Muslim, wie die Identität muslimischer Frauen in den USA Ausdruck des Islams als schwarze Protestreligion und universelle Glaubenstradition ist. Anhand von Archivbildern, kulturellen Texten, populären Medien und Interviews zeichnet die Autorin nach, wie die Gemeinschaften des amerikanischen Islams zu Orten der Sicherheit, der Unterstützung, der Spiritualität und des sozialen Aktivismus wurden und wie farbige Frauen bei ihrer Entstehung eine zentrale Rolle spielten. Indem sie die reiche Geschichte des amerikanischen Islams in Bezug auf Mobilisierung und Gemeinschaft berücksichtigt, bringt Being Muslim Einblicke in den Widerstand, den alle muslimischen Frauen in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September leisten müssen.
Anhand der von ihr zusammengetragenen Geschichten zeigt Chan-Malik die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten schwarzer, arabischer, südasiatischer, lateinamerikanischer und gemischtrassiger muslimischer Frauen auf und wie sich das amerikanische Verständnis des Islams im Laufe des letzten Jahrhunderts gegenüber der Entwicklung des weißen Nationalismus in den USA verändert hat. Chan-Malik lehnt sich an die Traditionen des schwarzen und farbigen Feminismus an und bietet uns ein neues Vokabular für den muslimischen Feminismus in den USA, das sich der Rasse, des Geschlechts, der Sexualität und der Nation ebenso bewusst ist wie der Region und der Religion.