Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Muslim Rap, Halal Soaps, and Revolutionary Theater: Artistic Developments in the Muslim World
Von "grünem" Pop und "sauberem" Kino bis hin zu Halal-Liedern, islamischen Soaps, muslimischem Rap, islamistischen Fantasieserien und sufischer Musik sind die darstellenden Künste zu beliebten und wirksamen Mitteln für islamische Frömmigkeitsbewegungen, politisch engagierte Islamisten, islamische Staaten und gemäßigte Gläubige geworden, um ihre religiös-ethischen Überzeugungen zu propagieren. Muslimischer Rap, Halal-Soaps und revolutionäres Theater ist das erste Buch, das diese wichtige Schnittstelle zwischen künstlerischer Produktion und islamischem Diskurs in der muslimischen Welt untersucht.
Die Autoren dieses Bandes untersuchen die historischen und strukturellen Bedingungen, die das Entstehen einer "postislamistischen" kulturellen Sphäre behindern oder erleichtern. Sie erörtern die Entwicklung des religiösen Empfindens des Publikums, zu dem zunehmend wohlhabende und gebildete junge Menschen gehören, sowie die Entstehung eines lokalen und globalen religiösen Marktes.
Im Mittelpunkt dieser Aufsätze steht die Untersuchung der Überschneidung von Kulturpolitik, darstellender Kunst und Religion, wobei Fragen wie die nach dem Wo, Wie und Warum der Popkultur und der darstellenden Kunst als religiöse Mission behandelt werden und ob es möglich ist, eine neue islamische Ästhetik zu entwickeln, die mit religiösen Empfindungen in Einklang steht. Wenn wir über junge Muslime und ihre Suche nach einem "coolen Islam" in der Musik, ihren Kampf gegen ihren stigmatisierten Status oder die Kollision von Moral und Markt in der Kunst lesen, entsteht eine lebendige, vielfältige neue Perspektive auf die muslimische Kultur.