
My Northern Exposure: The Kawa at the Pole
INTERESSANT FÜR: Fans von humorvoller Belletristik Bei einer Polarreise sind die letzten zehn Meilen immer die schwersten. Man ist verbraucht und erschöpft.
Die Eisverhältnisse nördlich von siebenundachtzig werden immer schwieriger. Weder die kanadische noch die US-amerikanische Regierung haben etwas unternommen, um die Nationalstraßen instand zu halten. Geflößte Eisschollen, die aus meterhohen Eisplatten bestehen und wie schlecht gemischte Spielkarten aufgetürmt sind, stellen sich dem Vorankommen oft direkt in den Weg.
MEINE NORDLAGE: Der einzige Highway, der mit dem oben genannten vergleichbar ist, ist meiner Erfahrung nach die Hauptstraße von Portchester, N.
Y., die seit Menschengedenken aufgerissen ist. Einige der Felsen in der Mitte dieser Durchgangsstraße sind vulkanischen Ursprungs.
Die Umwege sind noch schlimmer. -In den 1920er Jahren schrieb der New Yorker Architekt GEORGE SHEPARD CHAPPELL (1877-1946) auf Anregung seines Freundes George Putnam vom Verlag GP Putnam's Sons eine Reihe von satirischen Büchern über die Entdeckungsreisen des frei erfundenen Dr. Walter E.
Traprock, Kapitän der Jacht Kawa, und seine Reisen um die Welt. Dieses Buch, die zweite Parodie der Reihe, wurde 1922 veröffentlicht und schildert die übertriebene Tapferkeit von Traprock und seiner Mannschaft, die auf gefährliches Polareis und lächerlich edle Eingeborene treffen. Die vielen begleitenden Fotos der Expedition sind eindeutig gefälscht und ziemlich witzig.
Die todernste Haltung und ironische Anmaßung von Chappells Schreiben ist heute, im Zeitalter von The Onion und Jon Stewart, genauso frisch und lustig wie vor fast einem Jahrhundert.