
After Radical Land Reform: Restructuring agricultural cooperatives in Zimbabwe and Japan
Es mag unmöglich klingen, die Erfahrungen Simbabwes und Japans im Agrarbereich zu vergleichen. Dennoch bieten die Ähnlichkeiten in den sozioökonomischen und politischen Realitäten ihrer jeweiligen radikalen Landreformen und Getreidepolitiken Raum für ein solches Unterfangen.
In diesem Buch werden die Folgen der radikalen Landreform in Japan und die Entwicklung der japanischen Genossenschaften untersucht. Anschließend werden Art und Charakter der Agrarstruktur in Simbabwe nach der Landreform verglichen. Die Autorin sammelte und analysierte Daten aus drei Dörfern in Japan und drei in Simbabwe, um die verschiedenen Arten von Genossenschaften, ihr Wachstum und ihre Beschränkungen zu verstehen.
Aus Japans 70-jähriger Erfahrung mit der Entwicklung von Genossenschaften ergaben sich drei verschiedene Arten von Genossenschaften. Einer dieser drei Typen wurde als derjenige identifiziert, der für die Umstrukturierung des britisch-indischen Genossenschaftstyps, wie er derzeit in Simbabwe existiert, die wichtigsten Erkenntnisse liefert.
Das zentrale Argument ist, dass das radikale Fast-Track-Landreformprogramm eine seltene Plattform bot (wie in Japan), um robuste, echte Basisgenossenschaften von unten zu entwickeln. Auf der Grundlage einer globalen politischen Ökonomie der landwirtschaftlichen Produktion siebt das Buch die Vor- und Nachteile des japanischen landwirtschaftlichen Genossenschaftssystems mit den Erkenntnissen aus der Bewegung in Simbabwe aus, um einen neuen Rahmen für die Entwicklung landwirtschaftlicher Genossenschaften in Simbabwe und anderen postkolonialen Staaten zu schaffen.