Bewertung:

Cleon Jones' Memoiren „Coming Home“, die er gemeinsam mit Gary Kaschak geschrieben hat, bieten einen umfassenden Einblick in sein Leben als Baseballspieler und Gemeindeleiter. Das Buch befasst sich mit seiner Kindheit, seiner Karriere in der MLB, seinen Beziehungen zu anderen Spielern und seinem Engagement für seine Heimatstadt Africatown, Alabama. Während viele Mets-Fans die Einblicke und persönlichen Geschichten zu schätzen wissen, bemängeln einige Kritiker, dass es dem Buch an Tiefe mangelt und es manchmal zu sehr nach Selbstdarstellung klingt.
Vorteile:Das Buch bietet eine gründliche und fesselnde Erzählung des Lebens von Cleon Jones, die seine sportliche Karriere, seine persönlichen Kämpfe und seine Beiträge zur Gemeinschaft hervorhebt. Es wird für seine fesselnde Erzählweise, seinen Bildungswert und die emotionale Bindung gelobt, die es für Mets-Fans und andere an der Baseballgeschichte Interessierte schafft. Mehrere Leser schätzten die Ausgewogenheit zwischen Ehrlichkeit und Respekt bei der Behandlung schwieriger Themen.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dem Buch fehle es in bestimmten Bereichen an Tiefe, da wichtige Ereignisse oft nur auf wenigen Seiten angeschnitten würden. Kritisiert wird auch die Selbstdarstellung von Cleon Jones, der manchmal zu selbstbeweihräuchernd daherkommt. Außerdem wird in einigen Rezensionen bemängelt, dass das Buch kaum echte Berichte aus erster Hand enthält, sondern eher eine chronologische Aufzählung der Mets-Saisons als persönliche Anekdoten.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Coming Home: My Amazin' Life with the New York Mets
Ein fesselndes Erinnerungsbuch am Schnittpunkt von Baseball und amerikanischer Geschichte
Cleon Jones hat nie vergessen, wo er herkommt. Als Kind, das in einem Schrotthaus in Mobile, Alabama, ohne Strom und fließendes Wasser aufwuchs, sehnte er sich danach, den Weg der Helden seiner Heimatstadt, Satchel Paige und Hank Aaron, einzuschlagen, und seine Gemeinde förderte ihn.
Unter den gefährlichen Normen des Jim-Crow-Südens stieg Jones in die höchsten Ränge des Baseballs auf. 1969 führte er die New York Mets mit seinem Schläger an und fing das letzte Out, um den „wundersamen“ World Series-Titel zu erringen. Doch nach 13 Jahren in der Major League kehrte Jones an den Ort zurück, den er liebt, in das Viertel, in dem alles begann: Africatown.
Coming Home ist Jones' Liebesbrief an seine Wurzeln in Alabamas historischster Schwarzensiedlung, deren Ursprünge sich bis zum letzten bekannten illegalen Sklaventransport in die Vereinigten Staaten an Bord der Clotilda zurückverfolgen lassen. Jones erzählt freimütig, wie seine Nachbarn in Africatown ihm zu Schläger und Handschuh verhalfen, als seine Familie sich die Ausrüstung nicht leisten konnte, wie er als schwarzer Spieler nach seinem Weggang aus Alabama auf Widerstand stieß, welche Erinnerungen er an die Miracle Mets hat und wie er nach dem Baseball für die Rettung seiner sterbenden Gemeinde kämpfte.
Diese zeitgemäße Chronik, die auch Jones' Ansichten über das moderne Spiel und die amerikanische Gesellschaft enthält, ist ein tiefgründiges Stück Geschichte für alle Baseball-Fans.