Bewertung:

Das Buch „Nach Maria Magdalena“ von Marianne Fredriksson stellt eine einzigartige und emotionale Interpretation des Lebens von Maria Magdalena und ihrer Beziehung zu Jesus dar und verbindet historische Fiktion mit feministischen Themen. Viele Leserinnen und Leser schätzen die tiefen Einblicke und die Herausforderung, die das Buch für traditionelle christliche Vorstellungen darstellt, während andere den Schreibstil und die Klarheit der Handlung kritisieren.
Vorteile:Die Leser loben das Buch für seinen schönen Schreibstil, die tiefen Einblicke in Familie und Spiritualität, die Infragestellung des traditionellen christlichen Denkens und die emotionale Tiefe. Es wird als hervorragendes Beispiel für historische Fiktion gelobt, das die Leser zum kritischen Nachdenken über biblische Erzählungen anregt und eine neue Perspektive auf Maria Magdalena bietet.
Nachteile:Einige Rezensenten fanden den Text schlecht ausgeführt, kritisierten vor allem die Übersetzung aus dem Schwedischen und bezeichneten ihn als vereinfachend oder jugendlich. Andere bemängelten die Verwirrung in der Handlung und die Struktur der Erzählung und stellten die Klarheit der geschilderten Ereignisse in Frage. Einige Leser stören sich daran, dass der Autor bei der Behandlung komplexer historischer und theologischer Themen in die Fiktion abschweift.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
According to Mary Magdalene
Lange nach dem Tod von Christus suchen die Apostel Maria Magdalena auf. Sie sind gekommen, um ihre Erinnerungen an Jesus zu erfahren, da sie ihm am nächsten stand und von ihm am meisten geliebt wurde. So beginnt ihre Geschichte: ihre Kindheit und die Ermordung ihrer Eltern; ihre Ausbildung und ihr Dienst in einem Bordell; ihre erste Liebe. Maria erzählt von ihrer intimen Erfahrung mit Jesus von Nazareth - von der Begegnung mit diesem bemerkenswerten Mann, ihrer allzu menschlichen Beziehung und seinem Weg zur Bestimmung.
Später, als sie erkennt, dass die Apostel die Lehren Christi absichtlich verändern, um sie ihren eigenen Zielen anzupassen, kämpft Maria darum, die verfälschten Lehren selbst zu verbreiten, und schließt sich ihren Schwestern an, die sonst keinen Platz und keine Stimme in der neuen Kirche hätten, die die Apostel schaffen.
Indem sie ihre eigene Geschichte erzählt, webt Maria einen reich strukturierten Wandteppich aus Menschen, Landschaften, Kulturen und Glaubensvorstellungen und gewährt neue Einblicke in die Rolle der Frauen in der frühen christlichen Kirche. Marianne Fredrikkson erweckt die Figur der Maria Magdalena in diesem triumphalen Roman über das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi aus der Sicht der Frau, die ihn am meisten liebte, meisterhaft zu neuem Leben.