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Night Shift
Schräger, dunkler Humor veredelt die visionäre SF in diesen oft prophetischen, manchmal beunruhigenden, aber immer faszinierenden Geschichten, die die ungleichen Welten von Corporate Tech und literarischer Kunst meisterhaft miteinander verbinden. „Nach dem Tauwetter“ ist eine hochtechnologische Umsetzung einer uralten Idee: Unsterblichkeit.
„Terrible Trudy on the Lam“ basiert auf wahren Begebenheiten und ist eine moderne Fabel über die Flucht aus einem Zoo, einen Privatdetektiv, eine Varieténummer und die Notwendigkeit, den Mund zu halten. „Night Shift at NanoGobblers“, geschrieben für eine NASA-Website, handelt von KIs, die Asteroiden verändern, und ihren weltmüden, erdgebundenen Betreuern. „Transitions“ handelt vom Jetlag, wenn der Flug Jahrzehnte Verspätung hat.
Abgerundet wird Gunns lang erwartete dritte Sammlung durch prägnante und liebevolle Porträts ihrer SF-Kollegen, Mentoren und Freunde, angefangen bei Ursula Le Guin. Das alles wird natürlich von unserem kunstvoll intimen Interview beleuchtet.