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Close-Up: Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy
Geschlechtsspezifische Interventionen und formale Innovationen in der weiblichen Porträtmalerei anhand von Werken von Kahlo, Sherman, Neel, Dumas, Peyton und anderen
Diese hervorragend konzipierte Publikation befasst sich mit neun Künstlerinnen, deren Karriere hauptsächlich dem Porträt gewidmet war, und analysiert sowohl die von ihnen geschaffenen Werke als auch die einzigartige Art und Weise, in der jede Künstlerin das Bildnis ihrer Porträtierten und die von ihnen bewohnten Räume erfasst hat.
Diese Künstlerinnen repräsentieren die Entwicklung der modernistischen Kunst seit 1870; jede von ihnen hat einen bedeutenden Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet, indem sie lange gültige Vorstellungen vom Blick verkomplizierten und die Beziehung zwischen dem Selbst, dem Subjekt und dem Künstler erforschten.
9 Women Artists untersucht Malerinnen und Fotografinnen, die vor allem für ihre Selbstporträts bekannt sind, wie Paula Modersohn-Becker, Frida Kahlo und Cindy Sherman. Es werden auch Künstlerinnen betrachtet, die das tägliche Leben von Frauen und Kindern in einem kreativen Umfeld darstellten, das an solchen Themen weitgehend desinteressiert war, wie Berthe Morisot, Mary Cassatt und Lotte Laserstein. Wieder andere Frauen - Alice Neel, Marlene Dumas und Elizabeth Peyton - haben sich ganz der Vertrautheit verschrieben und stellen in ihren Gemälden sowohl Freunde und Familie als auch berühmte Persönlichkeiten dar.
In Essays von neun verschiedenen Autoren werden diese Künstlerinnen und ihre Sujets einzeln und als Teil einer Chronologie der modernen Porträtmalerei betrachtet, wobei der Schwerpunkt auf der Dynamik der Geschlechter liegt.