
Middle Eastern Diasporas and Political Communication: New Approaches
Dieser Sammelband untersucht die Entwicklung und Neugestaltung der Diaspora-Gemeinschaften des Nahen Ostens im Westen vor dem Hintergrund zunehmender politischer Unruhen, Bürgerkriege, neuen Autoritarismus und strenger Auflagen für die Medien im Nahen Osten.
Mit einem interdisziplinären Ansatz, der politische und interkulturelle Kommunikation einschließt, untersuchen die Autoren die Gründe für diasporische Politik sowie die Rolle der transnationalen Medien bei der Gestaltung der politischen Mobilisierung in der Diaspora. Diese Analyse der Medien im Rahmen spezifischer Fallstudien, die afghanische, armenische, bahrainische, ägyptische, libanesische, syrische, tunesische und türkische Diasporagemeinschaften umfassen, zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, wie die Medien die Politik der Diaspora beeinflussen und politisches Handeln erleichtern, sowie ihren Einfluss auf demokratische Akteure im Nahen Osten. Diese neuen Einblicke in die nahöstliche Diaspora, die politische Kommunikation und die politische Mobilisierung basieren auf den Entwicklungen im Nahen Osten seit 2011 und verdeutlichen letztlich, wie Diasporagruppen im Westen mit der Situation im Nahen Osten, insbesondere in ihren Herkunftsländern, umgehen.
Das Buch ist eine wichtige Lektüre für Studierende und Forscher, die sich mit politischer/interkultureller Kommunikation und Diaspora-Politik beschäftigen, sowie für alle, die ein allgemeines Interesse am Nahen Osten haben.