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Narrative Bonds: Multiple Narrators in the Victorian Novel
Während erzählerische Brüche, Vielschichtigkeit und Experimentierfreudigkeit gemeinhin mit modernistischen und postmodernen Texten in Verbindung gebracht werden, wurden sie in der viktorianischen Literatur bislang kaum untersucht.
Narrative Bonds: Multiple Narrators in the Victorian Novel konzentriert sich auf die zentrale Bedeutung dieser Elemente und auf die Verbreitung multipler Erzähler in viktorianischen Romanen. In Narrative Bonds untersucht Alexandra Valint die Art und Weise, wie die viktorianische Form der Mehrfacherzählung zu einer einheitlichen Sichtweise der Figuren führt und in einer Ära wachsender demokratischer Rechte und einer wachsenden Mittelschicht für Inklusion sorgt.
Durch die Integration von Erzähltheorie, Gothic-Theorie und Disability Studies mit Analysen von Werken von Charles Dickens, Robert Louis Stevenson, Wilkie Collins, Emily Bront und Bram Stoker veranschaulicht diese umfassende und erhellende Studie die Bedeutung und den Einfluss der Mehr-Erzähler-Struktur in viktorianischen Romanen.