
Narratives of Social Work Practice and Education in Sweden
Vorwort: Die emeritierte Professorin Viviene E. Cree, MA BA PhD FAcSS Emerita Professorin für Sozialarbeit.
Einleitung (Vorwort oder neues Kap. 1? TBD): Linda Lane & Michael Wallengren-Lynch
Kapitel Eins: Die Bedeutung von Erzählungen von Linda Lane & Michael Wallengren-Lynch
Im Einführungskapitel skizzieren die Autoren die allgemeinen Hintergrundthemen, die das Buch behandeln wird. Das Kapitel beginnt mit einer kurzen Erörterung der Entwicklung der Ausbildung und Praxis der Sozialarbeit in Schweden und stellt eine Verbindung zwischen der Entstehung der Profession und den internationalen sozialen Bewegungen her, die sich um das Verständnis, die Bekämpfung und die Beseitigung sozialer Probleme bemühen. Ziel des Kapitels ist es, einen Kontext zu schaffen, in dem die Erzählungen verstanden werden können, d. h. sie mit Theorien, Methoden und Praktiken zu verbinden. In diesem Kapitel argumentieren die Autoren, dass Erzählungen als Untersuchungsmethode besondere Merkmale aufweisen, die sie für die Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Praxis der Sozialen Arbeit nützlich machen. Das Kapitel schließt mit kurzen Einführungen in die anderen Buchkapitel und zeigt auf, auf welche Theorien und Praktiken der Sozialen Arbeit sie sich beziehen.
Kapitel Zwei: Wir leben in einer politischen Welt: Zwischen Bedürfnissen und Geld von Kristina Alstam
In diesem Kapitel wird ein klassischer Konflikt im Bereich der Sozialarbeit skizziert: der Konflikt zwischen den Klienten, die ein Bedürfnis äußern, und den Haushaltskürzungen, die eben dieses Bedürfnis regulieren oder zurückdrängen. Ausgehend von einer persönlichen Erinnerung an die Ablehnung des Antrags eines schutzbedürftigen älteren Klienten auf einen Heimplatz wird dieser Konflikt anhand von Beispielen aus der Alten- und Schulsozialarbeit aufgezeigt. Die Autorin argumentiert, dass die Art und Weise, wie wir institutionell mit den Bedürfnissen von älteren Menschen und Kindern umgehen, in bestimmten Aspekten zu verschmelzen scheint; besonders auffällig ist die Art und Weise, wie die Bedürfnisse angesichts finanzieller Sparmaßnahmen reduziert werden. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion darüber, wie diese Fragen das Forschungsfeld der Sozialen Arbeit positionieren können, und behauptet, dass Praktiker und Akademiker ihre Kräfte bündeln müssen, um diese falsche Dichotomie zu bekämpfen. Das Kapitel argumentiert außerdem, dass ein großer Teil der Verantwortung für diese Aufgabe bei der Akademie liegt, die als wichtiger Akteur in dem Unterfangen beschrieben wird, zukünftige Sozialarbeiter auszubilden und sie mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um die Ideologie zu entlarven, die uns dazu drängt, mit dem auszukommen, was wir haben.
Kristina Alstam hat in Sozialer Arbeit promoviert und ist derzeit als Forscherin und Dozentin an der Fakultät für Soziale Arbeit der Universität Göteborg tätig. Ihr Interesse gilt Fragen der sozialen Klasse und der Umverteilung von Ressourcen, Diskursen über Familien und Elternschaft als Mittel zur Vermittlung eines allgemeinen Verständnisses von sozialer Klasse sowie der Art und Weise, wie ideologisch konnotierte Diskurse über Wohlfahrtsregime und Sparmaßnahmen in der Sozialen Arbeit verbreitet, verteidigt und angefochten werden. Sie hat auch die Aufmerksamkeit auf praxisnahe Fragen der Sozialen Arbeit gelenkt, wie z.B. Präventions-/Förderprogramme oder Sozialarbeit an der Schnittstelle zwischen Supervision und Gemeinwesenarbeit in benachteiligten Wohngebieten.
Kapitel 3: Ein Tag im Leben eines Schulberaters von Michael Wallengren-LynchDieses Kapitel beginnt mit den Überlegungen des Autors zu seiner Schulzeit und spannt einen Bogen zu der Zeit, in der er vor kurzem in ein neues Land gezogen ist und ein neues Leben begonnen hat. Das Kapitel erforscht seine Rolle als Schulberater, indem es "Artefakte" aus dieser Zeit präsentiert. Die Rolle der Reflexion ist für den Autor wichtig, und das Kapitel bietet dem Leser ein Beispiel dafür, wie der Autor seine eigene Geschichte mit der Rolle des Schulberaters und dem Beruf der Sozialarbeit verbindet.
Michael Wallengren Lynch hat einen Doktortitel in Sozialarbeit.