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National Identity and State Formation in Africa
In diesem Buch wird untersucht, wie das Zusammenspiel zwischen Globalisierung und der Behauptung lokaler Identitäten die politische Landschaft Afrikas umgestaltet. Während die Menschen ihre Werte gegen externe Kräfte verteidigen, nutzen sie gleichzeitig - und paradoxerweise - die Interkonnektivität globaler Netzwerke, um ihre Partikularinteressen zu maximieren. Die Autoren konzentrieren sich auf die Beziehung zwischen nationaler Identität und Staatsbildung und untersuchen die weitreichenden Folgen dieser widersprüchlichen Dynamik.
Obwohl Afrika viele gemeinsame Trends mit anderen Teilen der Welt teilt, weist es auch besondere Merkmale auf. Eine Region, die durch die zunehmende Mobilität von Menschen, Gütern und Ideen gekennzeichnet ist, stellt einige konventionelle Annahmen der Staatskunst in Frage und hebt die Vorteile des Föderalismus hervor - nicht nur als verfassungsrechtliche Option, sondern auch als pragmatisches Mittel zur Bewältigung der Vielfalt und zum Zusammenhalt fragiler Staaten. Das Buch untersucht außerdem neu entstehende Formen der Staatsbildung im selben politischen Raum, wie die Kombination von Elementen eines Königreichs, eines unabhängigen Staates und einer nationalen Machtbasis in der Provinz KwaZulu-Natal und die sorgfältige Ausarbeitung eines alternativen Staates innerhalb eines Staates durch die Solidaritätsbewegung in Südafrika zeigen.
Anhand von Beispielen und Fallstudien aus verschiedenen Teilen Afrikas wird dieses Buch für Studenten und Wissenschaftler aus den Bereichen Afrika, Politik, Soziologie, Medienwissenschaften und Sozialwissenschaften im Allgemeinen von großem Interesse sein.