
Nationalism and Revolution in Europe, 1763-1848
Nationalismus und Revolution in Europa, 1763-1848 befasst sich mit anhaltenden historiographischen Problemen in Bezug auf das Auftreten der ersten nationalen Bewegungen in Europa und ihre Rolle in den mit dem Zeitalter der Revolution verbundenen Krisen.
Das Bild der intellektuellen und kulturellen Bestrebungen im Zeitalter der Aufklärung, in denen die Nation sowohl als Gegenstand des theoretischen Interesses als auch als Ort der Praxis eine Rolle spielte, wird sehr detailliert dargestellt. Damit stellt das Werk ein wichtiges Korrektiv zu den Darstellungen der Epoche dar, die für frühere Unternehmungen charakteristisch waren - einschließlich derjenigen von so namhaften Autoren wie Hobsbawm, Gellner und Anderson - und bietet gleichzeitig einen Fortschritt in der erzählerischen Kohärenz, indem es darstellt, wie die Entwicklungen in der Sphäre der Ideen die Bedingungen der politischen Debatte in Frankreich und anderswo in den Jahren vor den Umwälzungen von 1789-1815 beeinflussten.
In den folgenden Kapiteln wird der zusammengesetzte Charakter der darauf folgenden Revolutionen untersucht und die Herausforderungen bei der Bestimmung der relativen Fähigkeit der drei Hauptquellen der zeitgenössischen Unruhen - verfassungsrechtliche, nationale und soziale -, den Status quo der Restauration durch außergesetzliche Maßnahmen in Frage zu stellen.