
Nature, Reason, and the Good Life: Ethics for Human Beings
Im Zentrum unseres ethischen Denkens steht der Mensch. Tatsachen über die menschliche Natur bestimmen die Form ethischer Konzepte in vielfältiger Weise, und unsere prärationale tierische Natur bildet die Grundlage für Vorstellungen, die unter anderem mit Rationalität, Tugend und Glück zu tun haben.
Nature, Reason, and the Good Life untersucht diese Themen und argumentiert gleichzeitig für die entscheidende Bedeutung der Sprache: Nur wenn wir den sozialen und empirischen Charakter des tatsächlichen Sprachgebrauchs berücksichtigen, können wir bei einer Reihe von Problemen in der Ethik weiterkommen. Was als guter oder schlechter Grund für eine Handlung gilt, hängt also von den Zielen der menschlichen Forschung ab, wie sie in der Frage "Warum?" zum Ausdruck kommt, und nicht etwa von einer abstrakten und höheren Rationalität, die mit dem "Sinn des Kosmos" verbunden ist. Darüber hinaus zeigen Überlegungen in der Sprachphilosophie und in der Philosophie des Geistes gemeinsam, wie Emotionen, Wünsche und Vergnügen - allesamt entscheidend für die Ethik - sich nicht als innere Zustände erweisen, die eine Art subjektive Autorität tragen, die über oder unter der Kritik oder der Rechtfertigung steht, und diese Tatsache trägt dazu bei, verschiedene Formen des Subjektivismus und Individualismus zu untergraben, die sowohl in der Philosophie als auch in der breiteren Kultur zu finden sind.
Ausgehend von einer Untersuchung grundlegender Fragen behandelt das Buch eine Reihe von Themen, darunter Tiere, Handlungsfähigkeit, Genuss, das gute Leben, Kontemplation, Tod und die Bedeutung der Philosophie. Auf dem Weg dorthin werden einige vorherrschende Denkrichtungen kritisiert, wie etwa der Utilitarismus, der Antispeziesismus, der Relativismus, der Szientismus und sogar der "Ismus".