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Neilson Plays: 2
In den 1990er Jahren erwarb sich der Dramatiker Anthony Neilson einen Ruf für harte, moralisch verstörende Stücke, die ihn als einen der "In-Yer-Face"-Dramatiker dieses Jahrzehnts auszeichneten.
Dieser zweite Band mit Stücken zeigt die komische, surreale und herrlich schräge Seite seines jüngeren Werks. Edward Gant's Amazing Feats of Loneliness!" (Theatre Royal, Plymouth, 2002) mischt viktorianisches Melodrama mit einem Katalog grotesker komischer Geschichten; "The Lying Kind" (Royal Court, 2002), eine schwarze Farce, die zu Weihnachten spielt und in der es um zwei unglückliche Polizisten geht, die einem älteren Ehepaar die Nachricht von einer Tragödie überbringen müssen, "brachte einen Großteil des Publikums oft zu Tränen vor Lachen" (Financial Times).
Das ursprünglich für das Edinburgh International Festival 2004 produzierte Stück The Wonderful World of Dissocia begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen. Dieses äußerst originelle Stück, das von Alice im Wunderland inspiriert ist, ist sowohl magisch als auch bewegend und bestätigte Neilson als eine der wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen britischen Theaters. Realism wurde 2006 auf dem Edinburgh International Festival uraufgeführt.
Es folgt dem Leben eines Mannes an einem ganz gewöhnlichen Tag, entwickelt sich aber zu einer wahnsinnig surrealen Reise in seine eigensinnige Fantasie. Der Guardian beschrieb das Stück als eine "kühne und völlig unverwechselbare Show, die nur aus Gesang und Tanz besteht, wie man sie sonst nirgendwo zu sehen bekommt".