Bewertung:

Das Buch erzählt die herzerwärmende und ergreifende Geschichte einer italienischen Einwandererfamilie in Brooklyn, wobei insbesondere die Liebe und das Vermächtnis einer Großmutter durch die Augen ihres Enkels dargestellt werden. Das Buch spricht viele Leser an, insbesondere diejenigen, die mit dem Stadtteil Greenpoint vertraut sind, und weckt Nostalgie und Familienstolz.
Vorteile:Gut geschrieben, nachvollziehbar für diejenigen, die aus dem Viertel stammen, herzerwärmende Familiengeschichte, die die Herausforderungen der Einwanderung einfängt, reichhaltige Darstellung des Erbes, die starke Emotionen und Nostalgie hervorruft.
Nachteile:In den Rezensionen gab es keine nennenswerten Kritikpunkte, obwohl einige Leser aufgrund ihres eigenen Hintergrunds eine persönliche Verbindung zu der Geschichte fühlten, was vielleicht nicht bei jedem auf Resonanz stößt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Nettie: Tales of a Brooklyn Nana
Im September 1989 beschloss Peter M.
Franzese, die Lebensgeschichte seiner Nana aus Brooklyn, Nettie Boniface, für eine Englischaufgabe in der sechsten Klasse aufzuschreiben. Einen Monat lang saß er mit einem Spiralheft und einem Stift in der Hand da und erzählte Nana von den Ereignissen, die sie zu der Frau gemacht hatten, die sie war.
Sie wurde zu Beginn des Ersten Weltkriegs geboren und erzählte ihm die Geschichten ihres Lebens während der beiden Weltkriege und der Großen Depression bis hin zum Ende der 1980er Jahre. Bei einem Topf Tomatensoße, der auf dem Herd köchelte, erzählte Nana, eine in Brooklyn geborene Tochter italienischer Einwanderer, von den Freuden und Sorgen ihres Lebens und ihrer italienisch-amerikanischen Familie im 20. Jahrhundert im Stadtteil Greenpoint-Williamsburg von Brooklyn, New York.
Fünfzehn Jahre später nimmt uns Peter M. Franzese durch seine lebendigen Erzählungen mit in die Küche der Brooklyner Eisenbahnwohnung seiner Nana, wo die Aromen der köstlichen Mahlzeiten, die in ihren Flur wehten, ebenso fesselnd waren wie die Geschichten, die sie erzählte.