
New Apelleses, and New Apollos: Poet-Artists Around the Court of Florence (1537-1587)
Dieses Buch beleuchtet zum ersten Mal die zentrale Rolle des Gedichtschreibens als kulturelle Strategie der italienischen Renaissancekünstler.
Dies geschieht durch eine umfassende Analyse von Gedichten von Malern, Bildhauern, Architekten und Goldschmieden, die in Florenz unter Cosimo I. und Francesco I.
de' Medici tätig waren - einem Milieu, in dem viele Künstler auch literarisch tätig waren und sich sogar das poetische Medium aneigneten, um Themen zu behandeln, die in erster Linie mit dem Kunstschaffen zusammenhängen. Die Studie fügt sich damit in den aufkeimenden wissenschaftlichen Diskurs über den frühneuzeitlichen doctus artifex ein - die Figur, die sich in einer Vielzahl von intellektuellen Aktivitäten auskennt - und stellt gleichzeitig die traditionelle Marginalisierung der Poesie im Vergleich zu den Prosaschriften der Künstler in Frage.