
New Women of Empire: Gendered Politics and Racial Uplift in Interwar Japanese America
Stark, kühn und temperamentvoll - junge japanisch-amerikanische Frauen waren die Anführerinnen und Heldinnen der Roaring Twenties. Für die männliche Einwandererelite waren diese Frauen wegen ihrer Rebellion gegen Geschlechternormen umstritten, doch sie sorgten für unauslöschliche Veränderungen in der Gesellschaft, indem sie unter anderem die sexuellen Freiheiten ausweiteten, die Rolle der Frau im öffentlichen und privaten Bereich neu definierten und sich für Rassengerechtigkeit einsetzten.
Auch junge Männer stellten ihre Vorstellungen von Männlichkeit neu auf und konzentrierten sich auf Intellektualität und Sportlichkeit, da die rassistischen Gesetze viele daran hinderten, ihre Männlichkeit durch Landbesitz oder Bürgerrechte zum Ausdruck zu bringen. New Women of Empire stellt die fesselnden Lebensgeschichten von fünf jungen Frauen und Männern in Los Angeles in den Mittelpunkt und beleuchtet, wie sie die sich überschneidenden Imperialismen durch neue Geschlechterrollen verhandelten.
Mit ausgedehnten Jugendnetzwerken und der größten japanischen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten war Los Angeles ein entscheidender Schauplatz transnationaler Beziehungen, und in den 1920er und 30er Jahren politisierte sich die japanisch-amerikanische Jugend durch die aktive Teilnahme an christlichen Bürgerorganisationen. Indem sie ihre Altersgenossen in Jugendclubs, Sportvereinen und als Kulturbotschafter förderten, gestalteten diese jungen Führungskräfte den japanischen und den US-amerikanischen Imperialismus um und legten den Grundstein für künftige Ausprägungen der Respektabilität von Musterminderheiten und des japanisch-amerikanischen Feminismus.