
New Frontiers in Acrylamide Study in Foods: Formation, Analysis and Exposure Assessment
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Acrylamid aufgrund seines Zusammenhangs mit dem Auftreten verschiedener Krebsarten als gesundheitlich bedenklich eingestuft, und es sind weitere Anstrengungen erforderlich, um die Acrylamidbelastung zu verringern (EFSA, 2015).
In den letzten Jahren hat die EFSA die Überwachung des Acrylamidgehalts in verarbeiteten Produkten auf hohem Niveau beibehalten und die Unternehmen aufgefordert, wirksame Strategien zur Verringerung der Bildung dieses Schadstoffs umzusetzen. Kürzlich hat die Europäische Kommission eine Verordnung veröffentlicht, die Maßnahmen zur Verringerung dieser Verbindung in Lebensmitteln festlegt und neue Richtwerte für eine Reihe von Lebensmittelkategorien festlegt (Europäische Kommission, 2017).
Die Verordnung 2158/2017 verpflichtet Lebensmittelverarbeiter und Lebensmittelunternehmer in Europa, das Vorhandensein von Acrylamid in ihren Produkten zu reduzieren und dabei Maßnahmen anzuwenden, die der Größe und Art der Betriebe angemessen sind. Mit dem Ziel, Informationen bereitzustellen, die zu unserem Verständnis dieses Prozesskontaminanten und der Exposition über die Nahrung beitragen, untersucht diese Sonderausgabe die jüngsten Fortschritte bei der Untersuchung von Acrylamid in Lebensmitteln, einschließlich neuer Erkenntnisse über die Chemie seiner Bildung und Eliminierung, wirksame Minderungsstrategien, konventionelle und innovative Überwachungstechniken, Risiko-/Nutzen-Ansätze und Expositionsbewertung.