Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden und gut recherchierten Einblick in das Leben von Jonathan Cilley und die politische Landschaft des 19. Jahrhunderts in Amerika, insbesondere im Vorfeld eines bemerkenswerten Duells zwischen Senatoren.
Vorteile:Interessante Geschichte und ein Stück Geschichte aus Maine, gut geschrieben, fesselnd zu lesen, faszinierender historischer Kontext, gründliche Recherche, psychologische Perspektive.
Nachteile:Kein typisches Märchenbuch, vielleicht weniger ansprechend für Leser, die eine konventionelle Erzählung suchen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
New England Must Not Be Trampled On: The Tragic Death of Jonathan Cilley
Am 24. Februar 1838 wurde der Kongressabgeordnete Jonathan Cilley aus Maine in Maryland von einem anderen Kongressabgeordneten aus Kentucky in einem der letzten Duelle in den Vereinigten Staaten getötet.
Zu dieser Zeit waren Duelle zwar noch nicht verboten, doch der Tod von Cilley war ein Schock für die Nation. Vor dem Duell, das mit Gewehren auf weniger als hundert Schritte Entfernung ausgetragen wurde, soll Cilley gesagt haben: „Neuengland darf nicht mit Füßen getreten werden.“ Er kämpfte für die Ehre seines Namens, die Ehre seines Heimatstaates und den unerschütterlichen Patriotismus, dem er sein ganzes Leben lang anhing.
Diese aufschlussreiche Biografie beleuchtet Cilleys kurzes Leben: seine frühen Jahre in New Hampshire, seine Zeit am Bowdoin College und seine Freundschaft mit Nathaniel Hawthorn, seine Ehe und sein politisches Leben, die Ereignisse, die ihn veranlassten, die Herausforderung zum Duell anzunehmen, und das Duell selbst mit seinen tragischen Folgen. Es bietet auch einen interessanten Einblick in die Politik des neunzehnten Jahrhunderts in Amerika.