
Re-imagining Indigenous Knowledge and Practices in 21st Century Africa: Debunking Myths and Misconceptions for Conviviality and Sustainability
Dieses Buch befasst sich mit der Neuinterpretation indigener Wissenssysteme (IKS) und Praktiken im Afrika des 21.
Aus einer antikolonialen Perspektive heraus hinterfragt das Buch kritisch epistemologische Auslöschungen und Ungerechtigkeiten, die afrikanischen IKS und Praktiken widerfahren sind. Es verdeutlicht die verschiedenen Kontexte, in denen afrikanische IKS effektiv zum kollektiven und persönlichen Nutzen eingesetzt wurden und werden.
Abgesehen von der berechtigten Frustration und Entmutigung, die die Autoren dieses Bandes über die systematischen kolonialen Bemühungen zum Ausdruck bringen, afrikanische Wissenssysteme und Wissensproduktion minderwertig zu machen und zu delegitimieren, leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zu dem Bestreben, falsche Vorstellungen und Darstellungen eurozentrischer Denker und Praktiker über afrikanisches indigenes Wissen zu korrigieren. Das Buch stellt die fundierte Behauptung auf, dass die Zukunft und die Lebendigkeit afrikanischen indigenen Wissens und afrikanischer Praktiken davon abhängt, wie gut Wissenschaftler der Wissensforschung und der Dekolonialität in und über Afrika in der Lage sind, ihre Vitalität und Relevanz in verschiedenen realen Situationen zu artikulieren, zu debattieren und darzustellen. Noch wichtiger ist, dass das Buch einen neu belebten Überblick und nuancierte Analysen der wichtigen Rolle und anhaltenden Relevanz von afrikanischem IKS und Praktiken für das Verständnis, die Interpretation und die Bewältigung der sozialen Entfaltung des Alltags und der Dynamik bietet.
Ohne afrikanische IKS und Praktiken zu romantisieren, bietet das Buch zusätzliche Einblicke und Hinweise auf Politik und Trends. Es ist eine wichtige Ergänzung zu den kritischen Debatten über Wissensstudien in verschiedenen Bereichen.