
Nondeductive Inference
Ursprünglich 1966 veröffentlicht. Eine Einführung in aktuelle Studien über Arten von Schlussfolgerungen, bei denen die Gültigkeit nicht durch gewöhnliche deduktive Modelle bestimmt werden kann.
Insbesondere werden die induktive Inferenz, die prädiktive Inferenz, die statistische Inferenz und die Entscheidungsfindung eingehend untersucht. Im letzten Kapitel wird die Beziehung dieser Formen des Schlussfolgerns zu philosophischen Vorstellungen von Rationalität erörtert.
Zu den Besonderheiten der Monographie gehören eine Diskussion über die Legitimität verschiedener Kriterien für erfolgreiche prädiktive Schlussfolgerungen, die Entwicklung eines intuitiven Modells, das die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Wahrscheinlichkeitsmaßen über unendlichen Mengen aufzeigt, und ein Vergleich rivalisierender Ansichten über die Grundlagen der Wahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Informationsmenge, die die Vertreter dieser Schulen für eine fruchtbare Formalisierung für geeignet halten. Die Bibliographien enthalten Artikel von Statistikern, die für Studenten der symbolischen Logik zugänglich sind.