Bewertung:

Das Buch ist ein Memoirenbuch von Jim Gibson, in dem er seine Erfahrungen als Sanitäter während des Vietnamkriegs beschreibt. Es wird für seine Ehrlichkeit und Geradlinigkeit gelobt, mit der er die emotionalen und psychologischen Kämpfe der Veteranen schildert. Die Leser finden es wichtig, um die persönlichen Auswirkungen des Krieges zu verstehen und junge Menschen zu ermutigen, die Ausbeutung durch die Regierung zu erkennen.
Vorteile:Ehrliche und geradlinige Erzählung, wichtige historische Perspektive, für Veteranen nachvollziehbar, gut geschrieben und fesselnd, fördert das Bewusstsein für die Ausbeutung durch die Regierung.
Nachteile:Einige Leser könnten die Thematik als schwer oder emotional herausfordernd empfinden, und es könnte diejenigen nicht ansprechen, die eine rein actionorientierte Kriegsgeschichte suchen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Not Paid Eleven Cents an Hour to Think
Jim Gibson flog ans andere Ende der Welt und steuerte auf das zu, von dem er befürchtete, dass es das Ende seines Lebens sein könnte. Im Jahr 1968 starben jede Woche fünfhundert amerikanische Soldaten in Vietnam.
In brandneuer, kratziger Dschungelkampfkleidung und Stiefeln fand sich der zwanzigjährige Soldat und ausgebildete Sanitäter in einem Flugzeug an einem Ort wieder, an dem er noch nie gewesen war, um in einem Krieg zu kämpfen, an den er nicht glaubte. Junge Männer wie er wurden jeden Tag gegen ihren Willen eingezogen und in einen Krieg gerufen, der für sie keinen Sinn ergab. Vietnam, so dachten sie, war ein Krieg, der von alten weißen Männern und korrupten Politikern inszeniert wurde, die bereit waren, unzählige Menschenleben für persönliche Vorteile zu opfern.
Dennoch war es sinnlos, Widerstand zu leisten. Sie konnten nirgendwo hingehen, und das FBI sorgte dafür, dass es keinen Platz zum Verstecken gab.