Nicht ganz nicht weiß: Der Verlust und die Suche nach der Ethnie in Amerika

Bewertung:   (4,4 von 5)

Nicht ganz nicht weiß: Der Verlust und die Suche nach der Ethnie in Amerika (Sharmila Sen)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Sharmila Sens Memoiren bieten einen tiefgründigen und introspektiven Einblick in die Komplexität von Ethnie, Identität und Einwanderungserfahrungen, während sie sich nach ihrem Umzug aus Indien in die amerikanische Gesellschaft einfügt. Das Buch zeichnet sich durch eine lebendige Erzählweise, tiefe Reflexionen über persönliche und gesellschaftliche Themen und die Herausforderungen bei der Bewahrung der eigenen kulturellen Identität aus. Während das Buch für seine zum Nachdenken anregenden Einsichten gelobt wurde, fühlten sich einige Leser von dem Jargon, der bei der Diskussion über Ethnie verwendet wird, überfordert.

Vorteile:

Faszinierende und selbstkritische Erzählung, die mit den eigenen Erfahrungen der Leser mit Einwanderung und Identität übereinstimmt.
Lebendige und aufschlussreiche Erzählungen, die konventionelle Diskussionen über Ethnie in Frage stellen.
Denkanstöße, die die Leser dazu anregen, ihre eigenen Perspektiven zu überdenken.
Fesselnder und humorvoller Schreibstil, der die Erfahrungen von Einwanderern gut wiedergibt.
Spricht wichtige Themen an, die für aktuelle gesellschaftliche Fragen relevant sind, und ist damit zeitgemäß und bedeutsam.

Nachteile:

Einige Leser fanden die Sprache und den Jargon rund um Ethnie verwirrend oder übertrieben.
Die schweren Themen des Buches könnten für manche Leser eine emotionale Herausforderung darstellen.
In einigen Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass das Buch zwar für einige Leser aufschlussreich war, andere jedoch aufgrund ihres unterschiedlichen Hintergrunds keinen Bezug dazu hatten.

(basierend auf 13 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Not Quite Not White: Losing and Finding Race in America

Inhalt des Buches:

Preisträger des ALA Asian/Pacific American Award für Sachbücher.

„Fesselnd... (ein) zu Herzen gehende(r) Bericht darüber, wie Neuankömmlinge sich einen Platz im Schmelztiegel Amerika schaffen."

--Publishers Weekly

Der „intime, leidenschaftliche Blick einer Einwanderin der ersten Generation auf die Ethnie in Amerika“ (Viet Thanh Nguyen), die Reise einer Amerikanerin ins Herz des Nicht-Weiß-Seins.

Im Alter von 12 Jahren wanderte Sharmila Sen von Indien in die USA aus. 1982 wurde sie überall nach ihrer Ethnie gefragt - auf INS-Formularen, in der Arztpraxis, in der Mittelschule. Da sie sich im Indien ihrer Kindheit nie mit einer Ethnie identifizieren konnte, lehnt sie ihre neue Bezeichnung „nicht ganz“ ab - nicht ganz weiß, nicht ganz schwarz, nicht ganz asiatisch - und verbringt einen Großteil ihres Lebens mit dem Versuch, sich dem amerikanischen Weißsein anzupassen. Aber nach ihren Teenagerjahren, in denen sie versucht, sich anzupassen - sie schaut Serien wie General Hospital und The Jeffersons, tanzt zu Duran Duran und Prince und perfektioniert die Kunst der Wackelpudding-Desserts - ist sie gezwungen, sich mit den schwierigen Fragen auseinanderzusetzen: Was bedeutet es, weiß zu sein, warum behält das Weißsein den magischen Mantel der Unsichtbarkeit, während andere Farben unsichtbar gemacht werden, und inwieweit spielt das Weißsein eine Rolle in der amerikanischen Identität?

Not Quite Not White ist teils Memoiren, teils ein Manifest, eine vernichtende Einschätzung der Ethnie und ein Weg in die Zukunft für die nächste nicht ganz so weiße Generation - eine witzige und scharfsinnig ehrliche Geschichte der Entdeckung, dass Nicht-Weißsein genau das sein kann, was uns zu Amerikanern macht.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780143131380
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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