Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder und zu Herzen gehender Bericht über die Lebenserfahrungen des Autors, der sich insbesondere auf das Leben in der australischen Viehwirtschaft konzentriert. Es kommt gut an wegen seiner Authentizität, der aufschlussreichen Anekdoten und der Fähigkeit des Autors, sowohl die Herausforderungen als auch die Freuden zu vermitteln. Einige Leser finden es jedoch weniger nachvollziehbar oder übermäßig politisch und haben das Gefühl, dass die Autorin im Vergleich zu anderen in ähnlichen Situationen ein relativ privilegiertes Leben hatte.
Vorteile:Fesselnde und zu Herzen gehende Erzählung, gut geschrieben mit unterhaltsamen Anekdoten, fesselnde Schilderung des Lebens auf einer Viehstation, authentische und erfrischende Einblicke in Beziehungen, guter Service und Wert des Buches.
Nachteile:Einige Leser fanden es langweilig oder zu politisch und hatten das Gefühl, dass es sich nicht genügend auf die praktischen Aspekte des Lebens auf einer Rinderstation konzentrierte. Andere empfanden das Leben der Autorin als privilegiert und nicht repräsentativ für die schwierigeren Erfahrungen, die andere Frauen in ähnlichen Positionen machen.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Not Just the Wife of the General Manager - Life in the Outback and a Whole Lot More
Not Just the Wife of the General Manager“ ist ein ausgelassener Bericht über das Leben einer Frau auf einer Viehstation im Outback und eine Hommage an die vielen unbesungenen Frauen wie sie.
Es war in den 1980er Jahren, und Sally war Anfang 20, als sie von einer Rucksacktour zurückkehrte und in den hohen Norden Australiens trampte. Doch statt wie geplant zurück nach Canberra zu ziehen, blieb sie. Nach ihrer Heirat mit einem Rinderstationsleiter lebte und arbeitete Sally bis zu ihrem 50. Lebensjahr mit ihm auf verschiedenen Stationen und tauchte in das Leben der Menschen ein, die diese abgelegenen Orte bewohnten.
Mit Witz und Frechheit erzählt Sally, dass sie so viel mehr war als nur die Frau eines Stationsleiters (auch wenn das einige der Oberschichtler dachten). Sie war unter anderem Krankenschwester (sie kümmerte sich um Unfälle vor Ort, unterstützte den Flying-Doctor-Dienst und unternahm 400 km lange Notfall-Rundreisen mit kranken Kindern durch das Outback), Mutter (sie zog mehrere Kinder groß, nicht nur ihre eigenen), Reisebüroangestellte, Sozialsekretärin, Gastgeberin und Organisatorin (unter anderem von Kerry Packers Silvesterpartys).
Dies ist eine Geschichte über Abenteuer, Widerstandsfähigkeit, die unerwarteten Reisen, die wir unternehmen müssen, um uns selbst zu finden, und den Mut, etwas für sich selbst zu tun. In Sallys Worten: 'So ist das Leben, Leute. Man kann ein Leben lang versuchen, sich selbst zu finden, aber am Ende des Tages war man schon immer da“.