Bewertung:

Im Mittelpunkt des Buches steht Parker Grant, ein blindes Highschool-Mädchen, das sich mit Trauer, Freundschaft und den Herausforderungen ihrer Behinderung auseinandersetzt. Die Erzählung schildert ihren Weg zur Unabhängigkeit, ihr emotionales Wachstum und ihre komplizierten Beziehungen, insbesondere zu ihrem ehemals besten Freund Scott. Es wird ihre Entschlossenheit hervorgehoben, trotz ihrer Blindheit ein normales Leben zu führen, und es werden die verschiedenen Perspektiven der Leser auf ihren Charakter beleuchtet.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen die realistische und nachvollziehbare Darstellung von Parker als eine fehlerhafte, aber starke Figur. Der Schreibstil wird als fesselnd und humorvoll beschrieben und bietet eine einzigartige Perspektive auf Blindheit und das Erwachsenwerden. Viele fanden die Themen Trauer, Unabhängigkeit und Freundschaft sehr bewegend und regten zum Nachdenken an. Das Buch ist für junge Erwachsene geeignet und wurde für seine Fähigkeit gelobt, das Verständnis von sehenden Lesern zu fördern.
Nachteile:Einigen Rezensenten fiel es schwer, sich in Parkers Charakter einzufühlen, da sie ihren Egoismus und ihr gemeines Verhalten als abstoßend empfanden. Es wurde bemängelt, dass sich die Geschichte unvollständig anfühlt, mit ungelösten Themen und unzureichender Erforschung bestimmter Themen. Außerdem äußerten sich einige Leser skeptisch über Parkers Darstellung und stellten ihre Unabhängigkeit und den Umgang mit ihren Herausforderungen in Frage.
(basierend auf 127 Leserbewertungen)
Not If I See You First
In der Tradition von Gayle Forman und John Green steht dieses außergewöhnliche YA-Debüt über ein blindes Teenager-Mädchen, das das Leben und die Liebe in der Highschool meistert.
Parker Grant braucht keine 20/20-Sicht, um dich zu durchschauen. Deshalb hat sie die Regeln aufgestellt: Behandle sie nicht anders, nur weil sie blind ist, und nutze sie niemals aus. Es wird keine zweiten Chancen geben. Frag einfach Scott Kilpatrick, den Jungen, der ihr das Herz gebrochen hat.
Als Scott nach jahrelanger Abwesenheit plötzlich wieder in ihrem Leben auftaucht, weiß Parker, dass es nur eine Möglichkeit gibt, darauf zu reagieren - ihn so heftig zu verjagen, dass es wehtut. Sie hat schon genug um die Ohren, z. B. für das Leichtathletikteam zu trainieren (stimmt, ihre Augen funktionieren nicht, aber ihre Beine schon), ihren schmerzhaft naiven Klassenkameraden liebevolle Ratschläge zu erteilen und sich selbst goldene Sterne für jeden Tag zu geben, an dem sie seit dem Tod ihres Vaters vor drei Monaten nicht geweint hat. Aber es erweist sich schnell als unmöglich, ihrer Vergangenheit auszuweichen, und je mehr Parker darüber erfährt, was wirklich passiert ist - sowohl mit Scott als auch mit ihrem Vater - desto mehr beginnt sie sich zu fragen, ob die Dinge immer so sind, wie sie scheinen. Vielleicht, nur vielleicht, sind manche Regeln dazu bestimmt, gebrochen zu werden.
Debütautor Eric Lindstroms Nicht, wenn ich dich zuerst sehe verbindet eine einnehmende Stimme mit echtem Herz und beleuchtet die blinden Flecken, die wir alle im Leben haben, ob sehbehindert oder nicht.