
Non-Western Identity: Research and Perspectives
Identität ist ein Konstrukt, das stark verwurzelt ist und immer noch vorwiegend in westlichen (oder WEIRD.
Westliche, gebildete, industrialisierte, reiche und demokratische) Kontexte (z. B. Nordamerika und Westeuropa). Erst in jüngster Zeit hat es bewusste Bemühungen gegeben, Identität in nicht-westlichen (oder nicht-WEIRD) Kontexten zu untersuchen. Dieser Sammelband untersucht die Identität vor allem aus einer nicht-westlichen Perspektive, indem er nicht-westliche Kontexte und nicht-westliche, Minderheiten- oder Einwanderergruppen, die in westlichen Kontexten leben, untersucht. Die Beiträge (a) untersuchen verschiedene Aspekte der Identität (z. B. persönliche Identität, soziale Identität, Online-Identität) als unabhängige oder miteinander verknüpfte Konstrukte.
(b) betrachten die Assoziationen dieser Konstrukte mit Aspekten von Intergruppenbeziehungen, Akkulturationsprozessen und/oder psychologischem Wohlbefinden.
(c) den Fortschritt der Identitätsforschung in unterrepräsentierten Gruppen, Kontexten und Regionen wie Afrika, Asien, Osteuropa, dem Nahen Osten und Südamerika dokumentieren.
(d) verschiedene Ansätze zur Untersuchung von Identität und deren Auswirkungen zu bewerten. Dieses Buch richtet sich an kultur- oder kulturübergreifende Akademiker, Praktiker, Pädagogen, Sozialarbeiter, Doktoranden, Studenten und Wissenschaftler, die sich für das Studium der Identität interessieren. Es bietet einen Einblick in die Art und Weise, wie Identität in nicht-westlichen Gruppen und Kontexten durch westliche theoretische Perspektiven sowohl informiert werden kann als auch diese beeinflussen kann.