Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde und aufschlussreiche Darstellung des Lebens in einer kleinen ländlichen Gemeinde in Kansas, wobei der Schwerpunkt auf der Landwirtschaft und den Herausforderungen liegt, denen sich die Einwohner stellen müssen. Die Leserinnen und Leser schätzen die nostalgische und doch zeitgemäße Sicht auf das Leben in einer Kleinstadt und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinde.
Vorteile:Fesselnder und aufschlussreicher Schreibstil, witzige und ergreifende Geschichten, ein starkes Gefühl für die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft, Aufklärung über das Leben auf dem Lande und die Landwirtschaft, Nostalgie und Nachvollziehbarkeit für Menschen mit ähnlichem Hintergrund.
Nachteile:Für Leser, die mit dem Leben auf dem Lande nicht vertraut sind, ist das Buch vielleicht nicht so interessant, und für manche Leser könnte der Schwerpunkt auf der Landwirtschaft weniger interessant sein.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Nothing But the Dirt: Stories from an American Farm Town
In diesem kreativen Sachbuch wirft die Autorin Kate Benz einen intimen Blick auf die heutigen Bewohner von Courtland, Kansas (285 Einwohner), einer Stadt, deren Wirtschaft fast ausschließlich von der Landwirtschaft abhängt.
Durch charmante Berichte aus erster Hand erzählt Nothing but the Dirt: Stories from an American Farm Town die ganze Geschichte des Lebens in Courtland und widersetzt sich damit dem Narrativ "Das ländliche Amerika stirbt", das so oft in den nationalen Schlagzeilen über Kleinstädte in den USA auftaucht.
Im gesamten Buch zeichnet Benz das Bild einer Gemeinschaft, die nicht bereit ist, sich gegenseitig aufzugeben. Probleme auf der Makroebene wie steigende Zölle, Betriebskosten im Vergleich zu sinkenden Rohstoffpreisen und staatliche Agrarsubventionen beeinträchtigen den täglichen Lebensunterhalt der Einheimischen, aber es ist ihre Liebe zu ihrer Gemeinde, die ihre gemeinsamen Bemühungen fortsetzt, die Main Street offen für Geschäfte und Courtland auf der Landkarte zu halten.
Dies sind die Geschichten aus einer Ecke des ländlichen Amerikas, erzählt durch die Menschen, die dort leben: die Landwirte der vierten Generation, die jungen Berufstätigen, die Zugezogenen, die Kleinunternehmer (von denen viele Frauen sind) - eine Gemeinschaft, die nuklear, gemischt, heterosexuell, schwul, rot, blau, religiös und alles andere ist. Junge Leute, die in Courtland aufgewachsen sind, ziehen zurück, um ihre Kinder dort großzuziehen, aber anstatt Landwirtschaft zu betreiben, eröffnen sie Brauereien, Boutiquen, Marketingagenturen oder Friseursalons. Sie lieben das Landleben, aber sie wollen es neu definieren.
Courtland ist eine Gemeinde, die unerschütterlich entschlossen ist, ihre Ecke des ländlichen Amerikas nicht nur am Leben zu erhalten, sondern auch zum Blühen zu bringen, und die sich von Herausforderungen nicht unterkriegen oder abschrecken lässt. Stattdessen finden sie immer wieder kreative Wege, um zu überwinden, sich anzupassen, zu verbessern und voranzukommen.