Bewertung:

Das Buch „Nothing Daunted“ von Dorothy Wickenden erzählt die inspirierende Geschichte zweier junger Frauen der Gesellschaft, Dorothy Woodruff und Rosamond Underwood, die sich Anfang des 20. Die Erzählung wird durch eine Fülle historischer Dokumente wie Briefe und Zeitungsausschnitte bereichert, die eine lebendige Darstellung ihrer Erfahrungen und des historischen Kontextes der damaligen Zeit bieten.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser lobten das Buch für seine gründliche Recherche, die fesselnde Erzählweise und die erfrischende Perspektive, die es auf den amerikanischen Westen bietet und von den typischen Western-Stereotypen ablenkt. Die Hauptfiguren werden als sympathisch und abenteuerlustig beschrieben, und ihre positive Einstellung kommt bei den Lesern gut an. Die Mischung aus persönlichen Briefen und historischem Kontext verleiht der Erzählung Tiefe und Authentizität und macht sie unterhaltsam und informativ.
Nachteile:Einige Rezensenten merkten an, dass das Buch manchmal in historische Tangenten abschweift, die den Erzählfluss verlangsamen. Einige waren der Meinung, dass es an der Entwicklung der Charaktere mangelt und dass einige Figuren eindimensional erscheinen. Auch wenn die historischen Details geschätzt wurden, wünschten sich einige Leser mehr emotionale Tiefe und eine stärkere Entwicklung der Handlung, so dass sich das Buch manchmal eher wie ein Dokumentarfilm anfühlte als ein fesselndes Memoir oder ein Roman.
(basierend auf 375 Leserbewertungen)
Nothing Daunted: The Unexpected Education of Two Society Girls in the West
Von der Autorin von The Agitators, der gefeierten und fesselnden wahren Geschichte zweier rastloser Society-Mädchen, die ihr wohlhabendes Leben verließen, um 1916 als Lehrerinnen in der Wildnis von Colorado zu „schuften“.
Im Sommer 1916 verließen Dorothy Woodruff und Rosamond Underwood, gelangweilt von Gesellschaftsessen, Wohltätigkeitsarbeit und den verweichlichten Männern, die ihnen den Hof machten, ihre Familien in Auburn, New York, um in der Wildnis des nordwestlichen Colorado zu unterrichten. Sie lebten bei einer Familie von Siedlern in den Elkhead Mountains und ritten zu Pferd zur Schule, oft bei Schneesturm.
Ihre Schüler gingen zu Fuß oder auf Skiern, in zerschlissener Kleidung und mit Schnüren zusammengebundenen Schuhen. Der junge Viehzüchter, der sie in den Westen gelockt hatte, Ferry Carpenter, hatte ihnen das Abenteuer ihres Lebens versprochen. Er hatte ihnen nicht verraten, dass sie als schillernde zukünftige Bräute für die Einheimischen gelten würden.
Fast hundert Jahre später fand Dorothy Wickenden, die Enkelin von Dorothy Woodruff, die lebensfrohen Briefe der Lehrerinnen, in denen die Stimmen der Pionierinnen, der Kinder und anderer unvergesslicher Menschen, die die Frauen kennenlernten, festgehalten sind. Mit der Rekonstruktion ihrer Reise hat Wickenden eine erheiternde Saga über zwei unerschrockene Frauen und die „Besiedlung“ des Westens geschaffen.